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Kurt Zobrist soll Präsident werden

In Oberbipp zeichnet sich ein Ende der Führungskrise ab: Kurt Zobrist (SVP) soll Präsident werden, Beat Zurbuchen (SP) sein Vize.

Oberbipp hat kein gutes Jahr hinter sich. Im Januar verunglückte der langjährige Gemeindepräsident und Grossrat Rudolf Bieri (SVP) tödlich. Sein plötzlicher Tod hinterliess im 1500-Seelendorf ein Machtvakuum. Im März entschied sich zwar Vizepräsidentin Doris Gehriger (FDP), das Präsidium zu übernehmen. Doch nicht für lange: Querelen im Gemeinderat – auch wegen des verhinderten Schöni-Logistikzentrums, das der Rat unterstützt hatte – zermürbten sie bald. Ende Juni trat sie zurück und mit ihr gleich auch der zweite FDP-Gemeinderat, Peter Brechbühl. Ende August konnten die Lücken geschlossen werden: Beat Zurbuchen (SP) und Daniel Wagner (SVP) wurden in der Rat gewählt. Offen blieb aber, wer das Präsidium übernimmt. Jetzt zeichnet sich eine Lösung ab. Die Vorstände der beiden einzigen noch aktiven Ortsparteien, SVP und SP, haben sich darauf verständigt, dass Interimspräsident Kurt Zobrist (SVP) Präsident werden soll und Beat Zurbuchen (SP) Vizepräsident. Wenn auch die Mitglieder der zwei Parteien diesem Führungsduo zustimmen und bis am 28.Oktober nicht doch noch ein «wilder» Kandidat auftaucht, sind die beiden still gewählt. Dass es zu einer Kampfwahl kommt, ist beinahe unwahrscheinlich. Gemeindepräsident kann nämlich nur werden, wer schon Gemeinderat ist. Kurt Zobrist hat sich denn auch bereits ein Ziel vorgenommen: «Ich möchte, dass im Dorf wieder Ruhe einkehrt.»sae >

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