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Massiv mehr Lohn für die katholischen Kirchenbehörden

spiezIm Rahmen der laufenden Abstimmung über die neue Kirchenverfassung hiess am Samstag die Herbstsynode der römisch-katholischen

Die Herbstsynode genehmigte am Samstag in der katholischen Kirche Spiez die revidierte Geschäftsordnung der Landeskirche. Das Kirchenvolk stimmt derzeit in den Kirchgemeinden über die Verkleinerung der Exekutive von 12 auf 6 Mitglieder ab. Den erwarteten erhöhten Anforderungen an Ratsmitglieder und deren schwierige Rekrutierung will man entgegenwirken. Gemäss teilrevidiertem Entschädigungsreglement erhält der Präsident bei einem Arbeitspensum von rund 50 Prozent neu 30000 statt 6000 Franken. Der Vizepräsident 15000 statt 4000 Franken, die Synodalräte 15000 statt 1000 Franken. Für letztere bei einem errechneten Arbeitspensum von rund 20 Prozent. Andererseits wird trotz Reduktion der Mitgliederzahl die Verwaltung nicht ausgebaut. Der Kanton hat die Änderung bereits bewilligt. Präsident und Vizepräsident müssen im zweisprachigen Kanton Bern neu nicht mehr unterschiedlicher Muttersprache sein. Sie müssen aber Wohnsitz in einer unterschiedlichen Region haben. Die vier Dekanate sind weiterhin, jedoch nur noch gemeinsam mit einem Sitz in der Exekutive vertreten. Für diese Vertretung ist nicht mehr zwingend ein Pfarrer oder eine Gemeindeleitung vorgesehen. Neu können zwei Mitglieder statt drei eine Synodalratssitzung einberufen. Das in Spiez beratene Budget 2012 enthält Einnahmen von 5,21 Millionen Franken und Ausgaben von 5,17 Millionen. Unter den Beiträgen für soziale Werke steht Caritas Bern mit 431000 Franken an oberster Stelle. Der Beitragssatz der Kirchgemeinden bleibt unverändert bei 8,2 Prozent der eigenen Steuereinnahmen. Für das Personal steht ein Lohnsummenwachstum von zwei Prozent zur Verfügung. Hansruedi Spichiger, Beauftragter des Kantons für kirchliche Angelegenheiten, und Gemeindepräsident Franz Arnold betonten in ihren Grussbotschaften, es sei nicht selbstverständlich, dass sich Menschen ehrenamtlich einsetzen.gls>

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