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«Neonazi-Jäger» zeigt Lüthard an

Die Anti-Minarett-Demo vom Samstag in Langenthal hat ein Nachspiel:

Die Anti-Minarett-Demo der rechtsextremen Partei National Orientierter Schweizer (Pnos) vom Samstag in Langenthal ist ohne grosse Friktionen über die Bühne gegangen. Doch jetzt folgt ein juristisches Nachspiel: Heinz Kaiser, schweizweit bekannt als «Neonazi-Jäger», hat die Organisatoren der Demo angezeigt. Dies bestätigte gestern die Aargauer Kantonspolizei. Betroffen sind unter anderen der Roggwiler Dominic Lüthard, Vorsitzender der Pnos Oberaargau, und der Thunstetter Willi Frommenwiler, Präsident der kantonalen Autopartei. An der Demo wischte Pnos-Lüthard mit dem Besen Kartonminarette von einer Schweizer Fahne. Damit erinnere die Pnos an ein Plakat aus den 30er-Jahren, wie es die nationalsozialistische Nationale Front seinerzeit unter dem Motto «wir säubern» kreiert habe, sagte Kaiser gegenüber Blick.ch. Die Aktion von Lüthard stelle ganz klar dieses «Nazi-Bild» nach. Zudem erinnert der «Nazi-Jäger» an ein Plakat, das die Pnos vor ein paar Jahren für den Wahlkampf im Aargau eingesetzt hatte. Für dieses Plakat sind laut Blick.ch vier Exponenten der Pnos verurteilt worden. Von beiden Plakaten will Organisator Lüthard nichts gewusst haben, wie er auf Anfrage behauptet. Die Anzeige von Kaiser findet er denn auch «völlig übertrieben». Das Wegwischen der Minarette sei ja nur symbolisch passiert.baz >

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