Zum Hauptinhalt springen

Neue Uniformen: «Wow, das sieht genial aus»

Die älteste Musikgesellschaft der Lütschinentäler, die MG Lauterbrunnen,

«Ihr seid äusserlich gleich gekleidet, innerlich bleibt jedes sich selber», lobte Pfarrer Peter Eichenberger am Samstag die Lauterbrunner Musikanten. Auch Susanne Mühlemann vom Frauenverein war vom neuen Gewand der «wichtigen Institution» schon überzeugt, bevor sie es zu Gesicht bekam: «Unser Zustupf, der Erlös vom Basar, ist gut investiert.» Die Spannung blieb. Zunächst verabschiedete sich die 129-jährige Musikgesellschaft Lauterbrunnen (MGL) im in die (20) Jahre gekommenen Kleid mit dem Marsch «Alte Kameraden» vom mitklatschenden Publikum – und marschierte nach einer Viertelstunde neu uniformiert ins finstere Festzelt Eyelti ein. Leichter als bisher Das Licht kehrte zurück, Ehrendame Ruth Abegglen brachte die Meinung der begeisterten Besucher auf den Punkt: «Wow, das sieht genial aus.» Viele Lauterbrunner seien wahrscheinlich nicht auf die freche grasgrüne Uniform vorbereitet, mutmasste Giuseppe Cusseddu. Das neue Kleid mit schwarzen Hosen sei angenehm zum Tragen und viel leichter als das alte, die schräge Schirmmütze sei aus gleichem Stoff wie das Veston, erklärte der Verkaufsberater der Schuler Uniformen AG in Rothenthurm. Je rund 2000 Franken Für Präsident Kurt Schweizer war es eine grosse Ehre, die fünfte Uniform zu feiern, die Spenden mit einem Fest zu würdigen und zu wissen: «Die MGL samt Tambouren besteht auch nach 129 Jahren noch.» Die 40 neuen Schmuckstücke (farblich ähnlich der Lauterbrunner Flagge) kosten je rund 2000 Franken – 27-mal mehr als die erste Uniform von 1904. Die MGL schloss gestern Sonntag ihr dreitägiges Fest mit dem Talmusiktreffen der Grindelwalder, Mürrner, Wengener und der MG Gemmi aus Leukerbad ab. Ferdinand Waespe >

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch