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Noch gibts keine Steuererhöhung

unterlangeneggObwohl er dazu berechtigt wäre, verzichtet der Gemeinderat vorläufig auf eine Steuererhöhung. Die Stimmbürger sind einverstanden.

Unterlangenegg gehört zu den Pechvogelgemeinden, die mit dem neuen Finanz- und Lastenausgleichsgesetz Filag schlechter wegkommen (wir berichteten). Der Gemeinderat hätte den Steuersatz in eigener Kompetenz um zwei Zehntel auf 1,9 erhöhen können. «Wir verzichten vorläufig auf eine Erhöhung, zählen aber auf die Einsicht der Stimmbürger, wenn eine solche nötig werden wird», informierte Gemeindepräsident Rudolf Reusser an der gut besuchten Gemeindeversammlung. Finanzverwalter Kurt Gyger legte dar, dass die Berechnungen des Kantons noch Unsicherheiten hätten und man deshalb zuerst die effektiven Zahlen abwarten wolle. Kantonsabgaben belasten Das Budget 2012 sieht bei einem Gesamtaufwand von 4,149 Millionen Franken ein Defizit von 59825 Franken vor. Das entspricht einem Steuerzehntel. Kontinuierlich steigende Abgaben an den Kanton – vor allem für das Schulwesen – belasten die Gemeindefinanzen. Um die Folgekosten durch das neue Feuerwehrmagazin etwas zu «verdauen», beschränkt sich Unterlangenegg mit 10700 Franken Nettoinvestitionen auf das Nötigste. «Im Budget ist kein Franken für die Realisierung des Oberstufenzentrums enthalten», ergänzte Reusser. «Im Sommer kommt das Gesamtpaket mit Projekt, Landerwerb, Kosten und Organisationsreglement zur Abstimmung», signalisierte Gemeinderat Samuel Krähenbühl. Das Budget wurde diskussionslos und einstimmig angenommen. «Der Naturpark Thunersee-Hohgant ist nach der Ablehnung der meisten Gemeinden Geschichte», hielt Samuel Krähenbühl fest. Und Unterlangenegg hätte keine direkte Fahrverbindung mehr und würde zur isolierten Insel. Ein Beitritt wurde diskussionslos gegen 7 Stimmen und 2 Enthaltungen deutlich abgelehnt. Die Nachbargemeinde Fahrni will ihre Kasse ab 2013 wieder selber führen. Deshalb wurde der Zusammenarbeitsvertrag per Ende 2012 aufgelöst. nel>

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