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Regionale Top-Athleten am Start

WilderswilNächsten Mittwoch wird auf dem Flugplatz das 1.Apex-Expeditionsrennen gestartet. Drei Spitzenathleten aus der Region Thun sind auch mit dabei.

Drei Tage und Nächte lang durch das ganze östliche Oberland, gewürzt mit 10000 Höhenmetern: Diese Strapazen erwarten heute in einer Woche die 30 internationalen Teams aus 16 Nationen am ersten Alpinen Expeditionsrennen des Berner Oberlandes. «Potenzielle Wiederkehrer» «Bei uns in Skandinavien gibt es diese Expeditionsrennen schon lange», sagt Staffan Källbäck. Der wochentags in Interlaken lebende Schwede hat solche Events in seiner Heimat sogar schon selber bestritten und organisiert. Mit seiner Idee stiess Källbäck vor zwei Jahren bei Erich Balmer auf offene Ohren, ja sogar Begeisterung. Der Inhaber von Balmers Herberge in Matten: «Ich sah sofort, dass da ein toller Typ mit einem professionellen Projekt vor mir steht. Jeder der 120 Teilnehmer aus aller Welt ist ein potenzieller Wiederkehrer. Das ist allerbeste und nachhaltige Tourismusförderung für die Region.» Erich Balmer stellt der Organisation sein Zeltdorf in Wilderswil zur Verfügung. So befindet sich auch die Ziellinie mitten in Balmers Tent Village, und auch Siegerehrung und Abschlussparty werden dort steigen. Für sämtliche Belange rund um das Unterkunfts- und Zielgelände sind Balmers Leute Heiden Grey und Marc Fränken zuständig. Ohne GPS-Geräte Start zum dreitägigen und mit 10000 Franken Preisgeld dotierten Rennen ist am nächsten Mittwoch um 10 Uhr auf dem Flugplatz Wilderswil. Die Teams werden zu Fuss, auf Bikes, in Kajaks und sogar an Gleitschirmen kreuz und quer durch das Berner Oberland gejagt: «Es ist eine Art Orientierungslauf, bei welchem keine Satelliten-Navigationsgeräte verwendet werden dürfen. Die anzulaufenden Kontrollstellen dürfen nur mittels Kompass und Karte gesucht werden», sagt Initiant Staffan Källbäck. Die Route führt die Athleten zur Schynigen Platte, nach Thun, ins Kandertal, aufs Schilthorn, auf die Grosse Scheidegg, den Grimselpass, den Brünig, das Brienzer Rothorn und nach Hasliberg. Und das alles über Fuss-, Wander- und Bergwege, Biketrails, Wasser und durch die Luft. «Wir haben darauf geachtet, dass nirgends ein Naturschutzgebiet berührt wird. Wer das trotzdem tut, wird sofort disqualifiziert», betont Källbäck, der alle Teams mit elektronischen Sendern ausstattet und somit ihre Position schon nur aus Sicherheitsgründen jederzeit kontrollieren kann. Nachts wird das Rennen übrigens nicht unterbrochen, die Teilnehmer werden also mit sehr wenig Schlaf auskommen müssen. Drei Oberländer mit dabei Angemeldet sind 30 Teams aus allen Kontinenten, auch aus Australien. Das einzige Schweizer Team besteht aus drei Berner Oberländer Sportlern: der 37-jährigen Mountainbikerin Andrea Huser aus Gunten sowie den Triathleten Sämi Hürzeler (27, Steffisburg) und Beni Hug (37, Thun). Gigathlon-König Roger Fischlin aus Zürich ergänzt das überaus starke Swiss Adventure Team. Bruno Petroniwww.theApexRace.com>

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