Zum Hauptinhalt springen

Reto Heiz neuer HIV-Präsident

Reto Heiz übernimmt das Amt des Präsidenten der Sektion Thun des Handels- und Industrievereins von Manfred Jakob. Reto Heiz wurde an der Hauptversammlung in der

Manfred Jakob wurde 1986 in den Vorstand der Sektion Thun des Handels- und Industrievereins (HIV) gewählt. Zehn Jahre später wurde er Präsident. «Aber eigentlich schaue ich gar nicht gerne zurück, sondern lieber vorwärts», erklärte er an der Hauptversammlung vom Dienstagabend in der Konzepthalle 6 in Thun. Sein Einsatz sei sinnvoll und nötig gewesen, führte Jakob aus, und es habe ihm Spass gemacht. Verband modernisiert In der Laudatio vernahm man dann, dass Manfred Jakob heute einen modernen Verband an seinen Nachfolger übergibt. «Er hat die Finanzen saniert, dafür gesorgt, dass interessante Mitgliederanlässe stattfinden, wie die Firmenbesuche bei Mitgliedern und der traditionelle Sommeranlass.» Dafür bedankte sich Reto Heiz nach seiner Wahl bei seinem Vorgänger. Der Thuner ist Leiter der UBS Region Bern. Im Jahresbericht 2009 blickte Manfred Jakob zurück und in die Zukunft. Er konnte feststellen, dass die Mitgliederzahl im HIV Thun gestiegen ist. Die Mitglieder beschäftigen in ihren Betrieben heute 13500 Mitarbeitende. Ein Ziel des HIV Thun ist es, sich auch 2010 für die Region einzusetzen, um die Arbeitsplätze in der Region zu erhalten oder zu steigern. Es sind heute rund 40000 Arbeitsplätze. «Der Wirtschaftsraum Thun entwickelt sich gut», fasste Jakob zusammen, aber es brauche auch in Zukunft gute, erschlossene Standorte und engagierte Behörden. Jahresbericht, Jahresrechnung und Budget wurden ohne Diskussion einstimmig genehmigt. Gastreferat zu Detailhandel Nach den statutarischen Geschäften trat Beat Zahnd, Geschäftsleiter der Migros Aare, als Gastreferent ans Rednerpult. Sein Thema: «Neue Herausforderungen und Umwälzungen im Detailhandel». Nach dem Referat war klar: Die grössten Herausforderungen stellen nicht die neuen Anbieter oder die Konkurrenz dar. Einen ebenso grossen Einfluss haben die demografische Entwicklung, Politik und die Verfügbarkeit der Ressourcen. «Heute informieren sich viele Kunden beim Kauf eines neuen Fernsehgerätes zuerst im Internet. Dieser Kunde kommt quasi als Profi ins Geschäft. Das Personal muss heute darum viel mehr wissen, um die Fragen des Kunden beantworten zu können», sagte Beat Zahnd. Auch über die sozialen Medien wie Facebook findet ein Austausch über Produkte statt. Wie kann ein Grossverteiler darauf reagieren? Zahnd: «Wir schaffen eine Kundenplattform, wo wir von unseren Kunden Rückmeldungen erhalten.» Margrit Kunz >

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch