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Tausende an den Hunderennen

LenkGegen 600 Schlittenhunde, 143 sportbegeisterte Musher und 3000 Schaulustige belebten am 34.Internationalen Schlittenhunderennen

Die 34.Internationalen Schlittenhunderennen vom Wochenende an der Lenk waren gleichzeitig die Schweizer Meisterschaften des Schweizer Musher-Verbands (SMV) und des Schweizer Schlittenhundesportklubs (SSK). Die Organisation mit dem Hundesportklub Obersimmental und Lenk-Simmental Tourismus schaffte ausgezeichnete Bedingungen. Im Musherlager wurde gelobt: «Der 20 Kilometer lange Trail vom Dorf bis zu den Simmenfällen ist hervorragend gespurt.» Über 3000 Schaulustige verfolgten an beiden Renntagen das Geschehen an den Wendepunkten. Der Start-Ziel-Bereich kam einer Sportarena gleich. Mit voller Kraft lospreschen Gegen 600 Hunde, Sibirien-Huskys, Alaskan Malamute, Samojede, Grönländer wie auch die Bastarde als ultraschnelle Rennzüchtungen jaulten, heulten, bellten und winselten im Camp wie im Chor. Sprachliche Unterschiede der Schweizer, der französischen, deutschen und der holländischen Schlittenhunde waren nicht auszumachen. Je nach Gespanngrösse wurden die Tiere zu zweit, zu viert, zu acht oder bis zu zwölft vor den Schlitten gespannt. Danach wollten die Hunde nur noch mit voller Kraft lospreschen. Peitschenhiebe gibt es nicht Im Trail waren nebst dem Hecheln der kraftvollen Hunde nur die Kommandos der Musher an die Leithunde zu hören – «Go, Go», aber auch «Haw» und «Gee» als Anweisungen für den Richtungswechsel. Zügel oder gar Peitschen gibt es im faszinierenden Schlittenhundesport nicht. Stiebende Fahrten mit Geschwindigkeiten von 20 bis 30 Stundenkilometer waren bei tiefen Minustemperaturen (bis –20 Grad) im Lenker «Alaska» zu beobachten. Patrick Kunz von der SSK-Rennleitung lobte: «Traumhafte, echte Schlittenhundebedingungen vor dem herrlichen Wildstrubelpanorama. Die Musher sind nach ihren Rennen über die 8, 12 oder 20 Kilometer überwältigt vom landschaftlichen Erlebnis.» Am Sonntag wurden die Zeiten beider Renntage durch das Zeitnehmerteam von OK-Präsident Heinz Welten zusammengezählt und die Medaillen an die Sieger der beiden Tage verteilt. Fritz Leuzinger Auszug aus der Rangliste: Skijöring open über 12 Kilometer: Junioren: Adrian Meissner, Wetzikon, war mit 44:28,1 der tagesschnellste Hundeführer auf Langlaufski. Damen: Pia Rutishauser, Kyburg-Buchegg in 45:25,1. Herren: Patrick Wirz, Mamishaus, 47:02,1. Bernhard Wenger, Oey, holte sich mit 49:06,7 Bronze. Skijöring mit einem Sibirien-Husky (SH): Damen: Claudia Schöpfer, Igis, 55:38,5. Herren: Christian Müller, Wilen, 55:19,3. Herren mit Alaskan Malamute (AM/GR/S): Ueli Gerber, Naters, 59:32,8. Gespanne mit 6 Hunden offen über 12 Kilometer: Olivier Schnydrig, Agarn mit 40:15,9. Ferner die Oberländer: 5. Peter Schmid, Kandergrund, 46:00,1. 7. Gaby Pfister, Goldiwil, 51:15,7. 9. Christian Moser, Goldiwil, 1:2:21,8. SH-Gespanne: Dita Hejcman, Reinach, 45:28,3. In der Kategorie AM/GR/S: Christoph Wyssenbach, Walliswil, 1:12:13,7. Gespanne mit 8 Hunden offen über 20 Kilometer: Monika Frauchiger, Vizeweltmeisterin aus Belp, 1:00:41,2. Reinrassige Gespanne Arctic Breads: Michael Benz, Kienberg, 1:14:35,9. Der Oberländer Ueli Lüthi aus Hondrich holte sich Bronze mit 1:51:43,3. Unlimitierte Gespanne offen: Kurt Zwingli, La Ferriere, 1:1:49,7 – und bei den reinrassigen Arctic Breads: Christian Langer, Leuzinger in 1:13:49,1. Gespanne mit 4 Hunden offen über 8 Kilometer: Barbara Wirz, Weltmeisterin aus Mamishaus, 30:32,7. SH-Gespanne: Nora Zardet, Walliswil, 35:56,3. In der Kategorie AM/GR/S: Marcel Greminger, Sennhof, 58:31,0. Junioren mit 2 Hunden offen: Fabio Stettler, Walliswil, 1:4:35,1. Elite: Séverine Boillat, Moutier, 37:30,4. Als 5. klassierte sich Thomas Steiner, Unterseen, mit 50:46,3. SH-Gespanne: Sandra Kaufmann, Kienberg, 44:01,5. In der Kategorie AM/GR/S: Gold für Marcel Muheim, Erlenbach, 57:12,2. Bronze gab es für Rolf Schrei aus Wilderswil mit 1:4:26,6. >

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