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Tennisklub verkauft sein Land

Für 2,2 Millionen verkauft der Tennisclub Langenthal sein Land. Er will an noch unbekanntem Ort neue Tennisplätze bauen.

Nachdem es zuerst nach einer bösen Auseinandersetzung zwischen dem Tennisclub Langenthal (TCL) und Adrian Gasser, dem Eigentümer der bis jetzt vom TCL genutzten Halle, ausgesehen hatte, scheint sich nun alles in gegenseitigem Einvernehmen zu klären. Gasser hatte die Aussenplätze des Tennisklubs für sein Hotel zwar kaufen wollen – allerdings unter den Preisvorstellungen des Klubs (wir berichteten). An der ausserordentlichen Hauptversammlung des TCL sagte Klubpräsident Hanspeter Stucker denn auch: «Erst befürchteten wir, es könnte schwierig sein, einen Käufer für das Land zu finden.» Nun aber sei es gerade umgekehrt. Zu teuer fürs Hotel Tatsächlich ist es dem Vorstand gelungen, einen Käufer zu finden, der 2,2 Millionen Franken zahlt – wie es sich der TCL vorgestellt hatte. Die Verhandlungen sind so weit abgeschlossen, sodass die Verschreibung Ende November stattfinden kann. Adrian Gasser, der an der Versammlung ebenfalls anwesend war, machte klar, dass der Erwerb des Grundstückes für einen Hotelbetrieb zu diesem Preis keinen Sinn gemacht hätte. Der Boden wird nun «geräumt» verkauft, das heisst, der Tennisklub wird noch rund 25000 Franken aufwenden müssen, um Zäune, Lichtmasten, Klubhaus und Garagen abzubrechen. Bis Ende Juni 2010 können die Plätze noch benutzt werden. Es sei eine einmalige Chance für den Klub, etwas Neues zu erhalten und alte Schulden loszuwerden, wurde in der Diskussion mehrfach gesagt. Schliesslich stimmten die Anwesenden dem Geschäft ohne Gegenstimme zu. Drei Standorte im Gespräch Wo der TCL seine neuen Plätze errichten wird, ist allerdings noch offen. Drei Orte in Langenthal stehen zur Diskussion: beim Sportstadion Hard, auf dem Gelände der ehemaligen Burrigrube und an der Weissensteinstrasse. Der TCL strebt jedoch an, sein neues Gelände letztlich im Baurecht zu erwerben. «Wir wollen in Langenthal bleiben», betonte Hanspeter Stucker daher – «aber wir lassen Möglichkeiten in einer Nachbargemeinde nicht aus den Augen, falls in Langenthal kein Gelände gefunden werden kann.» Stucker stellte in Aussicht, dass möglicherweise eine zweite ausserordentliche Hauptversammlung einberufen werde, wenn über den Erwerb des neuen Geländes entschieden werden müsse.Eduard Nacht>

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