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«Verlustig» ist ein Gewinn

Der Ostschweizer Kabarettist und Querdenker Joachim Rittmeyer zeigt in der Berner La Cappella «Verlustig».

Brauchle ist weg, er ist «verlustig». Macht nichts. Dafür ist Joachim Rittmeyer da. Endlich. Abgesehen von einem Auftritt im vergangenen Winter hat er sein neues Programm «Verlustig» noch nie in Bern gezeigt. Das Solostück hatte vor mehr als einem Jahr Premiere. So lange zu warten ist zwar ärgerlich, hat aber auch Vorteile: Verglichen mit dem Start ist das Werk schneller und witziger geworden. Jetzt ist «Verlustig» wirklich lustig. Hanspeter Brauchle ist fort, eine der Figuren, die Rittmeyer in seinen Programmen gerne verwendet. Nun organisiert Jonas Rüttimann ebenfalls eine Rittmeyer-Abspaltung, einen Reminder-Anlass. Und Rittmeyer parodiert Menüführungen und Anti-Stoss-Tasten so gekonnt, dass es einem schüttelt vor Lachen. Als weitere Rittmeyer-Figur macht Theo Metzler mit. Der AHV-Guerillero bringt seine Todesängste auf die Bühne: Was tun, damit man schön stirbt und beim Hinübergleiten nicht an den letzten Einkaufsärger denkt? Schliesslich bereichert Jovan Nabo das gnadenlos schweizerische Figurensortiment mit Multikulti und Balkanslang. Das Publikum bedankte sich mit begeistertem Applaus für Brauchles Verschwinden und Rittmeyers Auftauchen in Bern. Peter SteigerVorstellungen bis 7.November, La Cappella Bern, 031 332 80 22.>

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