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Zwei weitere Ja zu Harmos

Mit Solothurn und Baselland haben sich am Wochenende zwei weitere Kantone bereit erklärt, ihre Schulen zu harmonisieren. Inzwischen sind 15 Kantone dem Harmos-Konkordat beigetreten. Dieses ist seit einem Jahr in Kraft.

Mittlerweile wollen 15 Kantone ihr Schulsystem harmonisieren. Am Sonntag haben auch Solothurn und Baselland dem Harmos-Konkordat zugestimmt. Das Verdikt fiel in beiden Kantonen deutlich aus. Bei einer Stimmbeteiligung von 37,9 Prozent befürworteten gut 58 Prozent der Solothurner Stimmbevölkerung den Harmos-Beitritt. Die Vorlage hatte im Kanton nur wenig Staub aufgewirbelt. Da Solothurn die Harmos-Vorgaben bereits weitgehend erfüllt, muss das Schulsystem kaum angepasst werden. Neu wird künftig der bestehende zweijährige Kindergartenbesuch für alle Kinder ab dem fünften Altersjahr obligatorisch sein. Unerwartet deutlich Im Kanton Baselland war die Vorlage hingegen umstritten. Dennoch haben gut 56 Prozent einem Beitritt zugestimmt. Die Stimmbeteiligung lag bei 37 Prozent. Gegen die Bildungsvorlagen hatten die SVP sowie ein Teil der FDP opponiert; die Lehrerschaft schien uneins. Zeit bis ins Jahr 2015 Die inzwischen 15 Harmos-Kantone repräsentieren zusammen 76,3 Prozent der Wohnbevölkerung, wie die Schweizerische Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK) gestern mitteilte. In den 7 ablehnenden Kantonen leben gemäss EDK 13,5 Prozent der Wohnbevölkerung. In den Kantonen Aargau, Appenzell Innerrhoden, Obwalden und Schwyz ist ein Entscheid noch ausstehend. Das Harmos-Konkordat ist seit August 2009 in Kraft. Die Kantone, die beitreten, haben bis 2015 Zeit, das Konkordat umzusetzen.sda >

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