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15 Minuten lang höchste Intensität

UnihockeyFloorball Köniz entscheidet das zweiteilige Derby gegen die Langnauer Tigers durch Treffer ins leere Tor.

Treffen Floorball Köniz und die Langnauer Tigers aufeinander, laufen die Motoren der beteiligten Unihockeyaner in der Regel früher auf Hochtouren als in einer durchschnittlichen Mobiliar-League-Partie. Im samstäglichen Vergleich der Kantonsrivalen ging es gleich von Beginn weg ans Eingemachte, handelte es sich doch um die Fortsetzung jenes Spiels, welches am 5.Oktober in der Lerbermatt beim Stand von 4:2 für die Gastgeber infolge einer Verletzung Joel Hirschis nach 44 Minuten und 31 Sekunden abgebrochen worden war. Der Emmentaler, welcher nach einem Zusammenprall mit dem Könizer Samuel Schneiter liegen geblieben war, hatte Glück im Unglück; er erlitt eine Hirnerschütterung, musste ein paar Tage pausieren, meldete sich 18 Tage nach dem Zwischenfall jedoch im Meisterschaftsbetrieb zurück. Die Vorstädter vermochten den Vorsprung zu verwalten, liessen sich nach zwei Treffern ins verlassene Gehäuse einen 7:3-Erfolg notieren. «Sehr speziell und sehr intensiv» sei es gewesen, sagt Emanuel Antener, der das siegbringende Tor zum 5:3 erzielte. Speziell insofern, als vor der Partie alles normal abgelaufen, nach dem Anpfiff jedoch fast nichts mehr normal gewesen sei. Intensiv, weil sich beide Trainer auf zwei Linien beschränkt hätten. «Wer zum Einsatz kam, war eine Viertelstunde lang voll gefordert.» Daher fiel nicht ins Gewicht, dass Köniz’ Trainer Christian Wahli bloss 14 Feldspieler zur Verfügung standen. Von den am 5.Oktober auf dem Matchrapport aufgeführten Akteuren hatten in der Weihnachtspause deren drei das Team verlassen, zusätzliches Personal durfte nicht nominiert werden. «Für uns war die Ausgangslage trotzdem einfacher, weil wir abwarten und reagieren konnten», hält Antener fest. Der Nationalspieler bezeichnet den Kurzauftritt als «interessante Erfahrung», ist jedoch glücklich, entspricht dieses Format nicht der Regel. «Ansonsten würde sich einiges verändern.» Neuauflage im Wankdorf Am Sonntag behielten Könizer (5:3 gegen Chur) wie Langnauer (9:7 gegen GC) die Oberhand. Die beiden Equipen liefern sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen um den zweiten Rang, wobei die Aussichten der Emmentaler angesichts des leichteren Restprogramms einen Tick besser sind. Die Klassierung ist von ausserordentlicher Bedeutung, weil die besten Equipen ihre Viertelfinalgegner in der Reihenfolge ihrer Positionierung wählen dürfen und bei diesem Prozess neben den sportlichen auch wirtschaftliche Perspektiven eine Rolle spielen. Am nächsten Samstag kommt es gleich nochmals zur Begegnung zwischen Köniz und Langnau, die Reprise findet im Rahmen der unter dem Motto «Triple Ball» angepriesenen Grossveranstaltung in der Wankdorfhalle statt. Obwohl einiges auf dem Spiel steht, dürften es die Akteure dieses Mal etwas ruhiger angehen lassen.Micha Jegge >

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