Zum Hauptinhalt springen

16 Millionen Steuergelder für die Pensionskasse

Die Berner Staatsangestellten müssen ihre Lohnerhöhung hergeben. Aber die Steuerzahler greifen noch tiefer in die Taschen.

Trotz höherer Lebenshaltungskosten, hervorgerufen durch massiv höhere Krankenkassenprämien, müssen sich Staatsangestellte des Kantons Bern mit einer Lohnerhöhung von 1 Prozent begnügen. So jedenfalls sieht es der Voranschlag für 2010 vor, der noch vom Grossen Rat abgesegnet werden muss. Doch unter dem Strich werden die rund 20000 Kantonsangestellten kaum mehr Geld zur Verfügung haben: Die bescheidene Lohnerhöhung wird durch höhere Pensionskassenabzüge zur Hälfte wieder weggefressen. Dafür wird die Bernische Pensionskasse (BPK) auf ein solideres Fundament gestellt. Dies geschieht durch die Senkung des technischen Zinses von 4 auf 3,5 Prozent. Der technische Zins spiegelt vereinfacht gesagt die künftigen Renditen. Auf der anderen Seite können sich die Staatsangestellten des Kantons Bern über einen grosszügigen Arbeitgeber freuen. Während die Arbeitnehmerbeiträge für die Pensionskasse bloss um 0,8 Prozentpunkte ansteigen, erhöhen sich die Beiträge des Arbeitgebers um 1,4 Prozentpunkte. Damit zahlt der Arbeitgeber, sprich Steuerzahler, 56,2 Prozent der Beiträge, deutlich mehr als gesetzlich vorgeschrieben. Für die Staatskasse bedeutet dies Mehraufwendungen von 16 Millionen Franken, die trotz der angespannten finanziellen Lage ausgegeben werden müssen. cch Seite 29>

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch