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165 Jahre Psychiatrie

münchenbuchseeDie psychiatrische Privatklinik Wyss gibt ein Buch über ihre Geschichte heraus.

Die Entwicklung der Psychiatrie liest sich als Geschichte des Grauens. Jahrhundertelang kerkern die Menschen Geisteskranke ein. Sie drehen sie im «Trülirad» bis zur Bewusstlosigkeit. Sie versenken sie in warmes Wasser, bis sie schlappmachen. Über den Leidensweg der Psychiatrie und ihrer Patienten berichtet ein kürzlich veröffentlichtes Buch. Die Historikerinnen Anna Bähler und Katharina Moser fassen in ihrer «Geschichte der Privatklinik Wyss» mehrere Jahrhunderte medizinischer Entwicklung zusammen. Das Werk ist erschienen, weil die psychiatrische Klinik in Münchenbuchsee seit 165 Jahren besteht. Psychiatrie war lange Zeit viel Versuch und sehr viel Irrtum. Auch in der Klinik Wyss. 1845 gründet Johann Caspar Straub in Münchenbuchsee eine «Heil-, Irren- und Pflegeanstalt». Ab 1884 tritt die Familie Wyss auf. Die Klinik Wyss hat das Buch herausgegeben und finanziert. Trotzdem hat auch Kritisches Platz. Die Verfasserinnen erwähnen, dass die Klinik 1984 knapp vor dem Aus stand. In den 90er-Jahren fasste die Klinik wieder Tritt. Nach 165 Jahren Geschichte präsentiert sie sich heute als zeitgemässe Institution, die seit 2006 zum Verband Swiss Leading Hospitals gehört. pstLesung: Mi, 26.Januar, 20 Uhr, Buchhandlung Stauffacher, Bern. Buch:«Die Geschichte der Privatklinik Wyss», Fr. 29.50. Nur erhältlich in der Buchhandlung Stauffacher. >

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