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20 Jahre Chrischtchindlimärit

Das Kalenderblatt zeigte den 11.Dezember 1992 an, als in Steffisburg zum ersten Mal der Chrischtchindlimärit über die Bühne ging. Heute findet der zur Tradition gewordene Anlass nun schon zum 20.Mal statt – für die Gemeinde, die den Märit seit 2007 organisiert und durchführt, Grund genug, das Jubiläum speziell zu feiern. Wie schon gestern Abend ist auf dem Dorfplatz ein Jubiläumszelt aufgestellt, in welchem dem Publikum diverse Darbietungen geboten werden. So tritt um 16 und 20.15 Uhr die Band Hibiscus auf, um 17.30 lädt die Heilpädagogische Schule Region Thun zum Schattentheater, und um 19.30 Uhr stellen die Majorettes Steffisburg ihr Können unter Beweis. Um 19 Uhr findet zudem die Lancierung der Steffiscard statt (vgl. Haupttext). Mit dem Talon auf dem Chrischtchindlimärit-Infoflyer, der in alle Steffisburger Haushalte versandt wurde, können alle Interessierte an einem Gewinnspiel teilnehmen, bei dem Steffiscards im Wert von 100, 200 und 300 Franken verlost werden. Die ausgefüllten Talons müssen bis spätestens um 18.30 Uhr in die Urne im Zelt auf dem Dorfplatz geworfen werden; die Verlosung der Preise ist auf 19 Uhr angesetzt. Der Märit an und für sich beginnt um 13.30 Uhr und dauert bis 21.30 Uhr. Der Standperimeter erstreckt sich wiederum von der Unterdorfstrasse (Höhe Bösbach) bis weit ins Oberdorf. Diese Strecke ist am Nachmittag für den Durchgangsverkehr gesperrt; der Verkehr wird umgeleitet. Aus 140 wurden 250 Stände Vor über 20 Jahren fanden in Steffisburg im Dezember jeweils am Freitag Abendverkäufe statt. Sie stiessen aber je länger, desto weniger auf Interesse. Marlis Folmer, Inhaberin der Wulleboutique, regte deshalb an, einen Chrischtchindlimärit ins Leben zu rufen. Ein Organisationskomitee unter der Leitung von Andreas Lüthi, damaligem Inhaber der Papeterie am Platz, sammelte und entwickelte Ideen für die erste Ausgabe 1992. Nach anfänglicher Skepsis waren auch die Gemeindebehörden bereit, den Märit zu unterstützen. «Es wurde damals aus einer Not eine Tugend gemacht. Vom Märit profitieren seither Gewerbe und Bevölkerung gleichermassen», findet Steffisburgs Gemeindepräsident Jürg Marti. Auch Hansjürg Müller, Abteilungsleiter Sicherheit, ist des Lobes voll über den Chrischtchindlimärit: «Angefangen hat er mit 140 Marktständen, dieses Jahr sind es bereits über 250. Zum Erfolg beigetragen hat sicher auch, dass er verkehrsfrei durchgeführt wird.» Längst hat der Chrischtchindlimärit überregionale Bedeutung und Ausstrahlung. Die Besucher reisen aus der ganzen Schweiz oder sogar aus dem Ausland an und säumen an diesem Adventsabend die Strassen Steffisburgs. Letztes Jahr zählten die Organisatoren rund 10000 Gäste. Für heute erwartet Marktchef Markus Trachsel etwa gleich viele. Und er sagt: «80 Helfer sind während rund 500 Stunden für den Chrischtchindlimärit im Einsatz. Das OK ist für die Jubiläumsausgabe bereit.»pd/gbs>

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