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600 Turner und kein Präsident

Die Riegen des Turnvereins Steffisburg bieten seit über 100 Jahren einen lebhaften Turnbetrieb an. Nur will heute niemand mehr Präsident sein. Beatrice Würsten und die Zwillinge Stähli wurden zu Ehrenmitgliedern ernannt.

Die einen nehmen es etwas gemütlicher, andere lieben den Wettkampf: 600 Turnerinnen und Turner jeden Alters sind im Turnverein Steffisburg aktiv – ein stolzer Verein. Und doch hat er ein Problem. Nachdem Präsidentin Annemarie Gäumann im Jahr 2008 zurücktrat, gelang es trotz grosser Anstrengung nicht, einen Nachfolger zu finden. So musste die Hauptversammlung vom Freitag in der Halle Schönau durch Stefan Schneeberger, Gemeinderat und Ehrenmitglied, als Tagespräsident geleitet werden. «Wir müssen halt die Ämtchen unter uns aufteilen», meinte Sekretärin Alexandra Marti. Aber der ehemalige Präsident Armin Gerber ist zuversichtlich: «Wir sind mit einigen guten Leuten im Gespräch.» Drei Mitglieder des Vereins wurden für ihre jahrelangen Leistungen, sowohl als Sportler als auch als Funktionäre, zu Ehrenmitgliedern ernannt: Beatrice Würsten und die Zwillinge Peter und Bernhard Stähli. Viel Spass an der Bewegung «In der Montagsaktivgruppe wird im Turnen Abwechslung grossgeschrieben», so Daniela Weber, eine der Leiterinnen. Und sie kommen gut an: Aerobic, Pilates, Spiel und Kraftparcours. Das Muki-Turnen ist ein Renner, wo die Knirpse viel Fantasievolles, teilweise auch mit den Vätern, erleben können. Am Donnerstag dann trifft sich die Flühli-Riege bei Korbball und Unihockey in der Kirchbühl-Turnhalle. Bei den Kunstturnern treten einige auch kantonal erfolgreich in Erscheinung. Die Jugi führt jeweils auch den «Schnäuscht Stäffiburger» mit 90 Kindern durch. Weil eine Leiterin fehlte, musste die Giele-Jugi schliessen. Nebst gesellschaftlichen Anlässen versuchten die Männerriegeler ihre Muskulatur zu lockern. Fit und Fun füllt inzwischen mit seinem lockeren Programm die Halle, und die Gymnastikriege heimst an Turnfesten mit Höchstnoten Erfolge ein.ukz >

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