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617 000 Fr. für die Erschliessung

5,4 Millionen Franken kostet das Neubauprojekt der Landi Niesen in der Gewebezone Angolder in Spiez-wiler. Für die Erschliessung beantragt der Gemeinderat dem GGR am 13. September einen Kredit von 617000 Franken.

An der Orientierung durch Gemeinde, Landi und Burgergemeinde am 2. November 2009 drohte das Neubau-Projekt der Landi Niesen in einer Sackgasse zu enden (wir haben berichtet). Die Opposition erwuchs weniger dem geplanten Neubau in der Gewerbezone Angolder in Spiez-wiler als vielmehr der Art der Erschliessung, die bei vielen Anwohnern aus der Bäuert Spiez-wiler auf keinen Anklang stiess. Der anwesende Kreisoberingenieur Markus Wyss hatte damals interveniert und geraten, die Anwohner bei der weiteren Projektierung einzubeziehen. Das ist mittlerweile geschehen. Es fanden zwei weitere Informationsanlässe statt. «Juristisch möglich» Von vier geprüften Erschliessungsvarianten sei man – so Gemeindepräsident Franz Arnold – «unter Würdigung aller Aspekte zum Schluss gekommen, die Erschliessung über den Faulenbachweg zu realisieren. Sobald – wie hier – ein Bauprojekt vorliegt, das bewilligungsfähig ist, hat sich die Gemeinde um die Erschliessung zu kümmern. Die Erschliessung Faulenbachweg hat sich als juristisch möglich und machbar erwiesen.» Detaillierte Abklärungen hätten ergeben, dass eine Zufahrt bei der Autobahn via Kreisel über die Autostrassen-Zubringer vom Bundesamt für Strassen (ASTRA) aus juristischen Gründen abgelehnt wird. Das Erschliessungsprojekt sieht eine Verbreiterung des Faulenbachwegs ab Einmündnung Simmentalstrasse bis zur Colasit AG von 6,30 auf 7 Metern vor. Hier wird laut Ueli Schneider, Sachbearbeiter Planung, die Verbreiterung via überfahrbarem Fussgängerbereich gelöst. Der Fussgängerbereich ist mit einem Trottoir zu vergleichen, das statt der üblichen 8 bis 12 Zentimeter bloss 2 bis 3 Zentimeter hoch ist. Im weiteren wird die Fussgängerführung abschnittweise angepasst. Im Einmündungsbereich soll ein Einspurstreifen erstellt werden. Der Gemeinderat beantragt dem GGR, am 13. September den Kredit von 617000 Franken zu bewilligen. Heinrich Blaser, Landi Niesen-Präsident, spricht von einem Verkehrsring um das Gebäude herum, das eine Gesamtfläche von 2195,4 m² bei einer totalen Verkaufsläche von 1438,8 m² aufweisen wird. Der Verkehrsring soll einen besseren Zu- und Abfahrtsfluss ermöglichen. Für die neue Landi rechnet Blaser mit Gesamtkosten von 5,4 Millionen Franken. Die Zufahrt über den Faulenbachweg, der mit einem Wendekreisel endet, teilt die Parzelle in zwei und einen Drittel auf. Den kleineren Part davon beansprucht die Landi. Svend PeternellDie Pläne zur Landi liegen auf der Bauverwaltung Spiez auf. Einsprachefrist: 20.9. >

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