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80 Tonnen Material vom Lauberhorn durch die Luft ins Tal

LauberhornDank Helikoptern war nur 28 Stunden nach der samstäglichen Abfahrt der Grossteil des gesamten Rennstrecken-Materials wieder im Tal angelangt. Armee und Zivilschutz bauen in dieser Woche unter anderem das Zielgelände ab.

Sonntagabend nach 17 Uhr in der Air-Glaciers-Basis von Lauterbrunnen: Berge von Aluminiumcontainern, Netzen, Kisten, Kabeln und Stangen liegen über das ganze Areal verteilt herum. Fünf LKWs aus Deutschland und Frankreich werden vom mächtigen Gabelstapler beladen, chauffiert von Helimechaniker Kari Abbühl. Man möchte fast meinen, hier herrsche das nackte Chaos. Das ist aber nicht so, denn ein halbes Dutzend Flughelfer hat stets den Überblick, arbeitet schnell, aber überlegt. Die Männer sorgen dafür, dass die aus der Luft ankommenden, 800 Kilo schweren Ladungen zentimetergenau am richtigen Ort abgesetzt werden. Ladungen, die von zwei Helikoptern fast im Minutentakt direkt von der Lauberhorn-Rennstrecke herangeflogen werden. «Noch nie waren wir am Sonntagabend schon so weit. Wir haben bereits alles Material entlang der Abfahrtsstrecke ins Tal hinuntergeschafft», zeigte sich am Sonntagabend Jan Thalmann, einer der fleissigen Marathonmänner, erleichtert. Verstärkung aus dem Wallis Gestern Montag wartete noch das Material aus dem Zielraum in Innerwengen, das zur 470 Höhenmeter tiefer gelegenen Helikopterbasis transportiert werden wollte. Nochmals ein Tag voller Einsatz für die Air-Glaciers-Crew, die während der Lauberhorntage jeweils Verstärkung von ihren Walliser Kollegen bekommt. Auch Armee und Zivilschutz sind in diesen Tagen noch in vollem Einsatz. So werden die 90 Tonnen schwere Zuschauerbühne im Zielgelände und das 50 Meter lange VIP-Zelt im Girmschbiel samt der 1600 Quadratmeter Spannteppich zerlegt. Dieses Material kehrt nicht durch die Luft, sondern auf Schienen ins Tal zurück. 900 Tonnen Material Der unglaublich schnelle Abbau der gesamten Lauberhorninfrastruktur ist den 35 Männern der Zivilschutzorganisationen Jungfrau und Steffisburg zu verdanken, die in diesen Tagen noch in Wengen Dienst leisten. Aber auch den 150 Soldaten des Infanterie Bataillons 16. Zusammen mit privaten Helfern bewegen sie in dieser Woche rund 900 Tonnen Material. Die 70 mobilen Toiletten, 25 Kilometer Sicherheitsnetze, Zäune und Abweisplanen und 150 Funkgeräte sind nur ein kleiner Teil des immensen vielfältigen Material-volumens. Bruno Petroni>

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