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9 Millionen investieren

Die Gemeindeversammlung Brienz genehmigte das Budget 2010, das Bruttoinvestitionen von rund 9 Millionen Franken vorsieht. Zudem klärte sie, wie die Verkehrspolitik im Aenderdorf in Zukunft aussehen soll.

Gemeinderat Walter Flühmann wies am Donnerstag an der Gemeindeversammlung die 99 Anwesenden darauf hin, dass das Investitionsvolumen auch im kommenden Jahr auf einem sehr hohen Niveau bleiben wird. Die Bruttoinvestitionen belaufen sich auf rund 9 Millionen Franken. «Die erwarteten Beiträge belaufen sich auf etwa 4 Millionen Franken», informierte Flühmann. Die Wasserbauprojekte würden weiter voranschreiten. Die Gemeinde wurde durch die geänderten gesetzlichen Grundlagen von ihren Pflichtanteilen an die Kantonsstrassen befreit und somit deutlich entlastet. Es verbleiben die Kosten der Gemeindeerschliessungen und Verlegungen für Brücken, Wasser-, Stromversorgung und Abwasserentsorgung, wie an der Versammlung zu vernehmen war. Bei einem Aufwand von rund 22 Millionen und einem Ertrag von 21,9 Millionen Franken ist ein Defizit von 229000 Franken budgetiert. Grundstück verkaufen Der Voranschlag wurde genehmigt mit der Konsequenz, dass die Steueranlage auf der Steuerbasis 1,81 unverändert festgesetzt wurde. Der Finanz- und Investitionsplan wurde diskussionslos zur Kenntnis genommen. Der Gemeinderat will auf Grund einer Anfrage durch eine Privatperson ein erschlossenes Grundstück nun öffentlich zum Verkauf ausschreiben. Da der Verkaufswert des Grundstücks über der Kreditkompetenz des Gemeinderates liegt, musste der Verkauf durch die Gemeindeversammlung genehmigt werden. Ihm wurde zugestimmt unter dem Vorbehalt, dass der Verkaufspreis mindestens dem neusten geschätzten Verkehrswert entspricht. Kredite wortlos genehmigt Gemeinderat Albrecht Thöni informierte, dass das Kraftwerk Gampeli den Strombedarf von ungefähr 40 durchschnittlichen Haushaltungen decken wird. Die Kosten sind mit 271000 Franken veranschlagt worden. Die Gemeindeversammlung bestätigte den Objektkredit ebenso diskussionslos wie den Nachkredit für ein Waldpflegeobjekt von knapp 46900 Franken. Die Abrechnung für den Kauf eines neuen Rückefahrzeuges im Eintausch mit dem Reform Muli zu Gunsten der Forstgruppe Brienz (229200 Franken) wurde ebenfalls angenommen. Auch das Personalreglement genehmigte die Versammlung nach den Erläuterungen von Gemeinderatspräsidentin Annelise Zimmermann. Wie vor einer Woche die Gemeinde Meiringen (wir haben berichtet) passt auch Brienz das Abfallentsorgungsreglement an, weil im Raum Brienz–Meiringen ein neues Containerwägesystem eingeführt wird. tdb/sum >

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