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90 Prozent sind schon verschwunden

Die Auen gehören mit ihrer Vielfalt im Übergangsbereich zwischen Land und Wasser zu den artenreichsten Lebensräumen. Auf einem Viertelprozent der Schweizer Landesfläche beherbergen sie mit rund 1500 Pflanzenarten etwa die Hälfte der einheimischen Flora und zahlreiche Tierarten. 90 Prozent der in der Schweiz ursprünglich vorhandenen Auen sind bereits verschwunden. Umso wichtiger ist der Schutz der verbliebenen Flächen. Der Bund hat deshalb ein Inventar der Auengebiete von nationaler Bedeutung erstellt und 1992 die Schutzverordnung erlassen. Das Bundesinventar umfasst schweizweit 290 Objekte. Das Gebiet Niederried-Oltigenmatt wurde 1992 ins Inventar aufgenommen. Das Auengebiet umfasst das bestehende Naturschutzgebiet am Niederried-Stausee sowie den Brättelenteich und den Islerenarm mit angrenzendem Wald. Die Kantone haben die Aufgabe, den Grenzverlauf der Auenobjekte festzulegen. Zudem müssen sie die Schutz- und Unterhaltsmassnahmen umsetzen. sl>

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