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Ab fünf Uhr herrschte Hochbetrieb

Gestern war Aeschi-Märit: Dank Wetterglück konnten sich die Betreiber der 105 Marktstände auf viel

Am Montag, beim Aufstellen des Rösslispiels für den Aeschi-Märit, hat es noch geregnet. Am Dienstagmorgen war dann aber schönes Wetter mit Sonnenschein. Ideales Wetter für die zahlreichen Marktbesucher. Im Jahr 1650 hiess es, der Markt in Aeschi sei einer der grössten im Berner Oberland. Und auch heute noch gilt dies: Gegen Mittag drängten sich die Leute gut gelaunt durch die Reihen mit 105 Marktständen. Etwa 40 Interessenten für einen Stand wurde abgesagt im Vorfeld, zwei sind nicht erschienen, die Plätze wurden weitervermietet. Der Marktchef Beat Lengacher und sein Stellvertreter Reto Gyger waren seit fünf Uhr morgens unterwegs, wiesen die Marktfahrer ein und sperrten ab 6.30 Uhr die Strasse. Bereits in Mülenen, Spiez und Leissigen wurde die Strassensperrung mit Schildern angekündigt. Am Vormittag waren die beiden mit der Liste der Marktfahrer und einem Portemonnaie unterwegs. Alle Standgebühren werden bar eingezogen und auf der Gemeindekasse abgeliefert. «Das ist am einfachsten», so Lengacher. «Blaue Chueche» Manche Familien haben am Tag des Aeschi-Märits eigene Traditionen eingeführt. So berichtete Eveline, dass sie beim Bäcker wieder einkaufe: «Bi üs gits blaue Chueche zum Znacht.» Sie lade jeweils die Kinder und deren Familien dazu ein. Sie koche einen feinen Kakao, stelle den Kuchen, Käse, Butter und Konfitüre dazu. «Das finden alle herrlich, und es ist ein schöner Familienanlass», findet sie. Märit beginnt am Montag Über den Mittag verpflegten sich viele Besucher an den zahlreichen Ständen mit Esswaren und Tranksame. Sie kehrten ein bei der Feuerwehr, beim Frauenverein im Kirchgemeindehaus oder im Festzelt des Zyschtigsklubs, wo jeweils schon am Montagabend der Auftakt des traditionellen Aeschi-Märits gefeiert wird. Rösi Reichen >

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