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AG für den Tourismus

MarketingDer Kanton

Der Kanton Bern wird touristisch zu wenig wahrgenommen: «Auf Auslandprospekten kommt das Wallis und Graubünden unter einer einheitlichen Marke daher», sagt Volkswirtschaftsdirektor Andreas Rickenbacher (SP) – « Bern hingegen ist über die einzelnen Auftritte der Destinationen nur indirekt und disparat präsent.» Der Regierungsrat will darum das Tourismusentwicklungsgesetz umbauen. Nach der Vernehmlassung ist nun klar, wie: Eine gemeinsame AG der zehn Berner Tourismusdestinationen und des Kantons soll das Standortmarketing koordinieren. Stimmt dem der Grosse Rat im Verlauf des Jahres zu, wird die AG mit Schweiz Tourismus die Grundwerbung für den Kanton vereinbaren. Laut Rickenbacher soll der Kanton in der AG die prägende Rolle spielen. Bezahlt werden die Aktivitäten der AG vom Kanton und den Destinationen. Wie stark sich der Kanton engagieren wird, ist noch offen. Die Destinationen sollten aber entlastet werden, sagt Rickenbacker. Der Volkswirtschaftsdirektor bekräftigte gestern noch einmal, dass parallel zur Gesetzesrevision die Beherbergungsabgabe erhöht werden soll. Sie beträgt seit Jahren 60 Rappen pro Übernachtung. Der Regierungsrat kann die Abgabe in eigener Kompetenz erhöhen. Um wie viel die Abgabe angehoben wird, ist noch offen. Rickenbacher geht von 10 bis 20 Rappen aus. Schon eine Erhöhung um 10 Rappen brächte zusätzliche Einnahmen von rund 600000 Franken pro Jahr. azu >

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