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AKW-Camp: Nause hat genug – jetzt soll der Gemeinderat ran

Stadt BernHeute wird sich der Berner Gemeinderat mit

Nun ist Sicherheitsdirektor Reto Nause (CVP) der Geduldsfaden gerissen. Er will nicht mehr mit den AKW-Gegnern über ihr illegales Zeltlager am Viktoriaplatz verhandeln und legt sein Mandat an der heutigen Gemeinderatssitzung nieder. «Ich bin mit meinem Latein am Ende. Nach all den Gesprächen sind wir immer noch auf Feld eins», sagte Nause gestern. Er bestätigte gegenüber dieser Zeitung seine Absicht, das Geschäft in die Verantwortung des Gesamtgemeinderats zurückzugeben. Damit ist offen, ob die Stadt weiter mit den Aktivisten verhandeln wird, wer diese Gespräche nun führen soll oder ob doch eine Räumung des illegalen Lagers ein Thema wird. Letzteres wäre die Konsequenz, wenn der Gemeinderat an seiner Ende April kommunizierten Haltung festhält: Ein ständiges Zeltlager vor dem Hauptsitz der BKW dulde die Stadt nicht, betonte der Gemeinderat damals. Er bot den Aktivisten an, sie dürften ihr Anliegen mit einer Mahnwache kundtun. Die Wohn- und Kochzelte auf dem städtischen Rasenstück müssten aber abgebaut werden. Die AKW-Gegner halten jedoch an ihrem Zeltlager fest. Sie haben ihre Protestaktionen in den letzten Wochen sogar noch ausgebaut. So demonstrieren sie nun jeden Donnerstag in der Stadt und besuchten auch die Generalversammlung der BKW.mmSeite 7>

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