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Alkis müssen die Innenstadt räumen

Jetzt greift der Burgdorfer Gemeinderat durch: «Die Alkiszene soll aus dem Stadtbild verschwinden», teilt die Exekutive mit. Das Rondell bei der Bahnhofunterführung sei für Süchtige aus der ganzen Region «zum Anziehungspunkt» geworden. Nachdem Gespräche an «runden Tischen» nichts gefruchtet hätten, ziehe der Rat nun die Konsequenzen. Im Sommer hatte die Stadt der Szene erlaubt, sich auf dem Platz neben der Randstad-Stellenvermittlung niederzulassen. Dieses Entgegenkommen sei nicht honoriert worden: Die Szene falle «durch die grosse Ansammlung von stark alkoholisierten und lauten Menschen» auf. «Passanten, Geschäftsinhaber oder Kundinnen» würden sich «immer stärker belästigt und eingeschränkt fühlen», schreibt der Gemeinderat. In den angrenzenden Büros sei ein normales Arbeiten «wegen der oft lauten Saufgelage kaum mehr möglich». Deshalb würden Treffen von Szeneangehörigen in der Innenstadt in Zukunft «aufgelöst». Der neue Standort für die Alkis soll laut dem Gemeinderat «abseits liegen, das Umfeld weniger stören und für die Szene nicht mehr so attraktiv sein». Wann die Szene vertrieben wird, ist unklar. «Möglichst rasch», sagte Stadtpräsidentin Elisabeth Zäch auf Anfrage. Weiter prüfe der Rat «gezielteBegleitmassnahmen» wie «Strafanzeigen oder polizeiliche Wegweisungen». Für Gespräche mit Betroffenen und eine Betreuung der Abhängigen sei er aber «weiterhin offen». jho>

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