Zum Hauptinhalt springen

Anschreiben

Zu Grossvaters Zeiten mag es noch gang und gäbe gewesen sein. Doch heute ist Anschreiben in Restaurants eine Ausnahme, wie eine kleine Umfrag zeigt. Priska Burri, Inhaberin und Wirtin des Restaurants zur Brücke in Huttwil, ist grundsätzlich für Barzahlung. «Höchstens bei sehr guten Stammgästen würde ich eine Ausnahme machen, aber auch da nicht gerne», sagt sie bestimmt. «Denn ich habe bisher fast nur schlechte Erfahrungen gemacht.» Ähnlich tönts bei Jan Meyer vom Rebstock in Langenthal. «Bei uns kann man eigentlich nicht anschreiben. Das käme höchstens bei Gästen infrage, die wir sehr gut kennen.» Beim Branchenverband Gastro Oberaargau gibt man keine Empfehlung ab. «Jeder Gastwirt ist ein freier Unternehmer und kann die Bezahlung regeln, wie er will», sagt Präsidentin Beatrice Schmid (Herzogenbuchsee). «Ich persönlich kann mir jedoch nicht vorstellen, dass das Anschreiben förderlich ist fürs Geschäft – weder für den Wirt noch für den Gast.»sae>

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch