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Arbeiter als Retter?

PapierfabrikSechs Wochen nach der Ankündigung der Schliessung der Papierfabrik Biberist SO mit 550 Arbeitsplätzen geben sich die Angestellten kämpferisch.

Die Angestellten der von der Schliessung bedrohten Papierfabrik Biberist wollen das Werk retten, indem sie die Produktion von Fein- auf Verpackungspapier umstellen. Verpackungspapier wie Faltschachtelkarton gehöre zu den Wachstumsmärkten, sagte Daniel Scholz, Leiter der Abteilung Produktion, gestern vor den Medien. Der Bedarf an Verpackungspapier sei nicht gedeckt.Die Umstellung ist nötig, da der südafrikanische Mutterkonzern im März ein Konkurrenzverbot über die Fabrik verhängt hatte. Wer sie übernimmt, darf kein gestrichenes Feinpapier produzieren. Grund dafür sind Überkapazitäten im weltweiten Papiermarkt. Neben diesen Überkapazitäten hatte Sappi steigende Rohstoff- und Energiepreise als Gründe für die Schliessung aufgeführt. Bisher produzierten zwei der drei Papiermaschinen insgesamt 390000 Tonnen Feinpapier pro Jahr. Dies entspricht 85 Prozent der gesamten Produktion des Werkes. Der Rest ist Naturpapier, das weiterhin hergestellt werden soll. sda >

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