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Attentat

Auf die tunesische Botschaft in Bern ist gestern ein Brandanschlag verübt worden. Ein Feuer brach aber laut einer Mitteilung der Berner Behörden nicht aus, und der Sachschaden blieb gering. Eine Polizeisprecherin sagte, die Feuerwehr sei ausgerückt, habe aber nicht eingreifen müssen. Eine unbekannte Täterschaft hatte um etwa 0.40 Uhr mehrere Brandsätze gegen das Gebäude an der Kirchenfeldstrasse geworfen, wie Behörden mitteilten. Die Täter seien unerkannt entkommen. Der Hintergrund und der genaue Ablauf der Tat würden derzeit ermittelt. Ein Schweizer «Unterstützungskomitee für das tunesische Volk» verurteilte den Anschlag in einer Mitteilung und appellierte an die Polizei, die genauen Hintergründe ans Licht zu bringen. Ohne Hinweise auf eine mögliche Täterschaft abzugeben, äusserte das Komitee Zweifel an dem Zwischenfall. Der Aufstand in Tunesien sei friedlicher Art, hiess es. Die tunesischen Behörden versuchten mit allen Mitteln, die enorme Solidarität der tunesischen Gemeinschaft in der Schweiz mit der friedlichen Protestbewegung zu zerschlagen. Das Bundesamt für Polizei wollte nicht bekannt geben, ob die tunesische Botschaft angesichts der Unruhen in Tunesien zum Zeitpunkt des Anschlags bewacht worden war.sda>

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