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Auditorium der modernsten Art

Nach 14 Monaten Bauzeit ist der neue Kongresssaal in Interlaken bereit: Der 22-Millionen-Franken-Bau wird am Wochenende eingeweiht. Gestern hat die Casino Kursaal Interlaken AG die Türen erstmals

Eilig, aber gründlich reinigen die beiden Männer am Donnerstag vor dem Mittag die Gläser der antiken Aussenlampen am Rande des Kursaalgartens in Interlaken. Die Gartenbaufirma aus der Region hat drei Angestellte beauftragt, das letzte «Gjät» aus dem Rasen zu entfernen. Vereinzelt kreuzen Bauarbeiter die Wege der Besuchergruppe. Nur ein Steinwurf entfernt Peter Honegger, VR-Präsident der Casino Kursaal Interlaken AG, Kursaal-Direktor Ole Hartjen und Armin Schärz, Präsident der Baukommission, führen die Medienleute weg vom 151 Jahre alten Kursaal, 20 Schritte östlich zum frei stehenden Gebäude, dem für 22 Millionen Franken gebauten neuen Kongresssaal. Dessen Hülle glänzt im Sonnenlicht. «Gewalzter Stahl, witterungsunabhängig», sagt Ole Hartjen und schafft auch bezüglich der Beschaffenheit der 100 Quadratmeter grossen Bühne im neuen Saal Klarheit: «Geräuchertes Eichenholz, absolut genial.» Zwei Tage vor der Eröffnung steht das Trio Honegger, Hartjen und Schärz an einer Medienkonferenz Red und Antwort und präsentiert der Öffentlichkeit erstmals das Auditorium. Hörsaalcharakter ist anlässlich des Augenscheins aber nicht auszumachen, auch wenn die Sitzreihen im 1000 Quadratmeter grossen Zuschauerraum steigend angeordnet sind. Die Feuertaufe als Tagungsort erlebt der Saal morgen Samstag, wo die Einweihung stattfindet. Die Casino Kursaal Interlaken AG führt ihre Generalversammlung und den Jubiläumsabend zum 151-jährigen Bestehen des Kursaals durch. Am Sonntag kann die Bevölkerung von 10 bis 16 Uhr erstmals das neue Gebäude besuchen. Hans Urfer>

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