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Aufholjagd des EHC Thun kam zu spät

1.-Liga-EishockeyDer EHC Thun ist mit einer 4:6-Niederlage gegen Lyss in die Saison gestartet. Bei Spielhälfte lagen die Thuner 0:5 zurück.

Mit 0:3 nach dem ersten Drittel und mit 0:5 zur Spielhälfte lag der EHC Thun im eigenen Stadion gegen den SC Lyss im Hintertreffen, ehe das Team zur Aufholjagd ansetzte. Der Schlussabschnitt wurde gewonnen; das Spiel ging dennoch 4:6 verloren. Zwar spielten die Thuner in den ersten Minuten noch mit, liessen dem Gegner danach aber viel zu viel Raum und gerieten so quasi unter die Räder. »Wenn man einer spielstarken Mannschaft wie dem SC Lyss derart das Zepter überlässt, hat man keine Chance», sagte Thuns Trainer Reto Gertschen nach der Partie. Bei den Gästen aus dem Seeland wirbelte zu Beginn vorab Rückkehrer Lars Murkowsky die Thuner Defensive durcheinander und liess sich als doppelter Torschütze feiern. Und ehe die Gastgeber nach der ersten Pause auf den Rückstand zu reagieren vermochten, erhöhte Lyss auf 0:5. «Im Powerplay gelang uns danach immerhin der erste Treffer», bemerkte Gertschen, doch die Mannschaft seines Kontrahenten Andreas Beutler führte spielerisch und technisch die feinere Klinge und überzeugte auch kämpferisch. Ins Spiel zurückgefunden Der Thuner Neuzugang Pascal Zürcher sorgte noch im mittleren Abschnitt per Slapshot mit dem 2:6 dafür, dass für sein Team die Differenz zum Gegner nicht grösser wurde. Und tatsächlich: Die letzten 20 Minuten gehörten eindeutig den Gastgebern. Diese verwerteten ihre Chancen und kamen nach einem weiteren Treffer von Zürcher und einem Powerplaytor von Verteidiger Willener auf 4:6 heran. «Leider mussten wir danach eine Strafe nehmen, was die Aufholjagd bremste», sagte Gertschen. Auf die Leistung im letzten Drittel könne man immerhin aufbauen. Man habe mit Kampf ins Spiel zurückgefunden. «Es geht weiterhin nur über hartes Training», sagte Gertschen, «denn wir müssen in den nächsten Partien physisch von Beginn an bereit sein.» Dazu gehöre die bessere Chancenauswertung und die konsequentere Arbeit in der eigenen Zone. Der neue Lyss-Trainer Andreas Beutler fand derweil Lob für den Gegner: «Der EHC Thun hat überraschend gut reagiert und mit viel Kampfgeist die Partie noch beinahe gewendet.» Sein Team habe die Chancen nur zu Beginn genutzt und die gute Ausgangslage beinahe noch aufs Spiel gesetzt. «Die Berner Oberländer werden in dieser Saison noch einigen Favoriten Punkte abnehmen», prognostizierte Beutler. Daniel Martiny>

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