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Aussichts- Steg auf dem Harder

interlakenDie Pläne der Jungfraubahnen für einen Aussichtssteg auf dem Harder Kulm werden konkret. Das

Die Jungfraubahnen planen, auf Interlakens Hausberg eine Aussichtsplattform zu bauen (wir berichteten). Den Besuchern soll «eine einmalige Sicht auf Eiger, Mönch und Jungfrau sowie auf den Thuner- und Brienzersee» geboten werden, wie das Bahnunternehmen in einer gestern veröffentlichten Mitteilung schreibt. Der sogenannte Zweiseensteg soll westlich vom Restaurant des Harder Kulms auf 1322 Metern über Meer errichtet werden. «Eine Stahlkonstruktion wird die rund 55 Quadratmeter grosse Plattform tragen, wobei deren Belag aus Holz sein wird. In der Mitte werden die Besucher durch eine Glasfläche in die Tiefe blicken können», nennen die Jungfraubahnen bereits konkrete Details des Projekts. Der Aussichtssteg soll sich unauffällig ins Landschaftsbild einfügen. «Rodungen sind nicht notwendig, und der angrenzende Waldsaum und der Lebensraum für Tiere werden ihre Funktionen behalten», verspricht das Unternehmen. Das Projekt geht auf eine Semesterarbeit an der Berner Fachhochschule für Architektur, Holz und Bau zurück. Vorbild sei der Skywalk, der 2007 im Grand Canyon in Arizona eröffnet wurde. Mit Heimatschutz gesprochen Im Dezember 2010 haben die Jungfraubahnen das Baugesuch eingereicht. Dieses wird heute publiziert. Damit gilt ab sofort eine Einsprachefrist von 30 Tagen. «Wir haben aber bereits mit allen Behörden und Institutionen Gespräche geführt, auch mit dem Heimatschutz», sagte der Leiter der Infrastruktur bei den Jungfraubahnen Jürg Lauper auf Anfrage. Daher erwartet Lauper zumindest von dieser Seite keinerlei Einsprachen. Als Ziel gibt das Bahnunternehmen an, die Aussichtsplattform im Frühjahr 2011 einzuweihen. Das Projekt kostet rund 300000 Franken. Gleitschirme anderes Thema Die Aussichtsplattform stehe übrigens nicht im Zusammenhang mit einem anderen Projekt – den Harder als Startplatz für Gleitschirmflüge zu nutzen –, betont Simon Bickel, Mediensprecher der Jungfraubahnen. Bickel weist zudem darauf hin, dass die Jungfraubahnen auch nicht die Federführung bei diesem Projekt hätten. Die Idee basiert auf einer Initiative der Interlakner Gleitschirmflieger.pd/jez>

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