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Auszeichnung für Kambundji

PanathlonPreisDie 19-jährige Mujinga Kambundji, seit 2009 schnellste Schweizerin, fühlt sich «sehr geehrt» und spricht über Olympia.

Jünger dürfte kaum einer der Geehrten gewesen sein. Vier Monate vor ihrem 20.Geburtstag wurde Sprinterin Mujinga Kambundji im Haus des Sports der Berner Panathlonpreis übergeben. Es handelt sich um eine mit 5000 Franken dotierte Auszeichnung, die vom Panathlon-Club Bern jährlich einem Protagonisten aus der Sportwelt verliehen wird. Ziel des Preises sei die Förderung von immateriellen Werten des Sports wie Ethik, Fairness und Gesellschaftsrelevanz, lässt die Vereinigung verlauten. Die Überraschung sei gross gewesen, als man sie informiert habe, sagt Kambundji, welche vergangenen Sommer an der Junioren-WM in Kanada über 100 wie 200 Meter den Final erreicht hatte. «Ich wusste gar nicht, dass es diesen Preis gibt, fühle mich nun aber sehr geehrt.» In früheren Jahren waren unter anderen die Leichtathleten Markus Ryffel und Werner Günthör, die Windsurferin Karin Jaggi und OL-Dominatorin Simone Niggli-Luder ausgezeichnet worden. Kambundji, Tochter einer Bernerin und eines Kongolesen, gewann als 17-Jährige ihren ersten nationalen Meistertitel bei den Aktiven und wäre im letzten August an der WM in Daegu in der Schweizer Sprintstaffel gelaufen, hätte sie sich drei Wochen vor den Titelkämpfen in Korea nicht eine Oberschenkelverletzung zugezogen. Für die EM von Ende Juni in Helsinki hat sich die Könizerin bereits qualifiziert, die Olympischen Spiele in London sind «im Kopf präsent». In diesem Kontext sieht sich Kambundji mit einer neuen Herausforderung konfrontiert: Hatte sie als Juniorin die Qualifikationsnormen in der Regel gleich im ersten Anlauf unterboten, «muss ich nun erstmals einer Limite hinterherrennen».mjs >

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