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Baby erstes Todesopfer, Andrang bei den Ärzten

Die Schweinegrippe hat ein erstes Todesopfer

Ein fünf Monate alter Knabe starb in Basel an einer Lungenentzündung, die das H1N1-Virus ausgelöst hatte. Das Baby war schon längere Zeit krank gewesen und deshalb am Wohnort der Familie von einem Notarzt behandelt worden. In der Nacht auf Sonntag war es ins Unispital Basel eingewiesen worden, wo nur noch der Tod festgestellt werden konnte. BAG-Direktor Thomas Zeltner rechnet damit, dass die Zahl der an Schweinegrippe Erkrankten auch diese Woche steil ansteigen wird. Für Zeltner bleibt die Schweinegrippe eine «moderate Erkrankung» – von einer Krise könne man nicht sprechen. Gestern konnten viele Ärzte im Berner Oberland erstmals impfen. Einige mussten sehr lange auf den Wirkstoff warten. Die Nachfrage ist deutlich grösser als das Angebot. Jeder Arzt konnte höchstens 30 Dosen beziehen. Bei vielen sind die Ampullen bereits leer oder aber ausgebucht. Der Nachschub ist noch nicht eingetroffen. Ab nächster Woche soll der Grippeimpfstoff in grossen Mengen zur Verfügung stehen. Dann sollen auch vermehrt Normalbürger gegen das H1N1-Virus geimpft werden. Bislang wurden fast ausschliesslich Risikopatienten versorgt. sda/chk/zg Seite 3+25>

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