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Badisanierung: Anwohner bleiben kritisch

RoggwilDie Opposition gegen die geplante Badirutschbahn ist bisher bescheiden. Anwohner stören sich aber am Lärm vom Badirestaurant.

Trotz tiefen Temperaturen fanden am Samstag rund 50 Leute den Weg ins Schwimmbad Roggwil, um sich über den Ausbau der Badi informieren zu lassen. 350000 Franken sollen die Stimmbürger an der Gemeindeversammlung vom 5.Dezember dafür sprechen: 268000 Franken für den vor gut zwei Jahren abgelehnten und nun redimensionierten Bau einer Rutschbahn, 67000 Franken für die Überdachung des Badirestaurants und 15000 Franken für neue Liegepritschen (wir berichteten). «Unser Ziel ist es, frischen Wind in die Badi zu bringen und sie wieder konkurrenzfähig zu machen», sagte Marianne Teuscher (FDP), als Gemeinderätin für die Bereiche Sport, Kultur und Freizeit zuständig. Ausdrücklich betonte sie, dass das Vorhaben «kein Luxusprojekt» sei. Man hoffe einfach, mit der Wasserattraktion vermehrt Familien anzulocken. Badmeister Hugo Bossert sprach von einer «absolut sicheren, ungefährlichen Wasserrutschbahn». Und Finanzverwalterin Esther Kläfiger bezeichnete die Investitions- und Folgekosten trotz leicht höherem Personalbedarf als «durchaus tragbar». Die bescheidene Opposition bezog sich auf den zu erwartenden Mehrverkehr. Auch wird bezweifelt, dass die Rutschbahn längerfristig zu einem höheren Besucheraufmarsch führt – nicht zuletzt angesichts des mageren Interesses der Jungen am Infoanlass. Mehr Emotionen weckte indes die Überdachung des Restaurants. Das Vorhaben selber steht kaum in der Kritik – dafür umso mehr die schon oft beanstandete Lärmbelastung. Besonders die direkten Badianwohner verlangen eine klare zeitliche und zahlenmässige Begrenzung der Anlässe. Laut Marianne Teuscher ist der Betrieb bis 24 Uhr bereits heute auf fünf Anlässe pro Jahr beschränkt. Ernst Glur>

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