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Basler Fans blieben in Thun friedlich

FussballIm Vorfeld wurde die Partie FC Thun – FC Basel als Hochrisikospiel eingestuft. Am Samstag blieb es dann aber sowohl am Bahnhof Thun als auch im Stadion weitgehend friedlich.

Es war 15.59 Uhr, als am Samstag der Extrazug aus Basel in Thun ankam. Die Ankunft der Fans der Rot-Blauen war unüberhörbar, ertönten doch bei der Einfahrt in den Bahnhof zwei laute Knallteufel. Zwei Minuten später waren die Basler dann auch unübersehbar: Zwischen 400 und 500 Fans verliessen den Bahnhof auf der Seite Express-Buffet, positionierten sich auf der Strasse für einige «Allez FCB»-Gesänge und sorgten so bei der Schiffländte kurzzeitig für einen Verkehrsstau in beide Richtungen. Eigentlich hatte die Polizei auf der Seite der Velo-Station mit Bussen einen Korridor vorbereitet, der die Basler via Rampen- und Frutigenstrasse noch direkter zur Arena Thun geschleust hätte. Den Ordnungshütern gelang es aber nach wenigen Minuten, die Fans via Bahnhofplatz auf die für sie vorgesehene Fussroute umzuleiten. «Die Basler hatten einen Fanmarsch angemeldet», sagte Hermann Jutzi, Chef Polizei Thun, auf Anfrage. «Wir wussten aber bis zu ihrer Ankunft nicht, ob sie ihn wirklich durchführen, darum wurden auch Busse zur Verfügung gestellt.» Zaun diesmal nicht zerstört Sowohl am Bahnhof wie auch unterwegs sorgten etliche Polizisten an neuralgischen Punkten für einen geordneten Ablauf des Marsches. Wie viele Polizisten effektiv im Einsatz standen, gab Hermann Jutzi «aus taktischen Gründen» nicht bekannt. Auch anschliessend, während des Spiels in der Arena, blieb die Stimmung friedlich. Zwar zündeten die Basler Supporter einige pyrotechnische Gegenstände, sie richteten sie jedoch weder aufs Spielfeld noch auf gegnerische Zuschauer. Der Zaun, der die beiden Fanlager trennt und der beim Spiel des FC Thun gegen GC im Juli noch in Mitleidenschaft gezogen wurde (wir berichteten), blieb diesmal unversehrt. Polizeichef ist zufrieden Nach dem Abpfiff wurden die Basler in der Arena zurückgehalten, um Kontakt mit FCThun-Anhängern zu vermeiden. Dieses Unterfangen gelang: Die Fans der Rot-Blauen liefen zwar weniger kompakt, aber immer noch friedlich zurück zum Bahnhof, wo sie um 20.13 Uhr eintrafen. Eine Viertelstunde später fuhr der Extrazug Richtung Basel ab. Der Thuner Polizeichef Hermann Jutzi zog gestern auf Anfrage hin eine positive Bilanz: «Alles ist gut abgelaufen. Ausser dem Urinieren in den Quartieren sind die Basler Fans nicht negativ aufgefallen. Bei uns sind entsprechenden keine Meldungen eingegangen.» Gabriel BergerDen Matchbericht zu FC Thun – FC Basel lesen Sie auf Seite 21.>

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