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behindertengerechter Zugang

Stadtrat Bis der Berner Bärenpark einen behindertengerechten Zugang erhält, dürfte noch einige Zeit ins Land gehen. Gemeinderat Reto Nause (CVP), der für die Anlage zuständig ist, machte gestern keinen Hehl daraus. Der Stadtrat sprach sich dagegen zum wiederholten Mal für einen solchen Zugang aus. Er verlängerte die Umsetzungsfrist für die bereits 2008 überwiesene SP-Motion. Stadtrat Beat Zobrist beklagte sich in Anspielung auf die Kostenexplosion beim Bärenpark: «Egal, ob 10, 14,5 oder 21,3 Millionen Franken, eines bleibt stets gleich: Für einen Behindertenlift reicht das Geld nicht.» Dabei sei die Rechtslage klar. Diese verlange eine Gleichbehandlung von behinderten Mitmenschen. «Seit vier Jahren erinnern wir den Gemeinderat regelmässig daran. Das ist mühsam», sagte er. Nause entgegnete: «Vielleicht geht es so lange, weil die Lösung nicht auf der Hand liegt.» Zuerst sei ein Fächer von zehn Varianten erstellt worden. Zwei seien bei der Evaluation übrig geblieben. Erst kürzlich habe der Regierungsstatthalter ihm in einem Schreiben mitgeteilt, dass ein Hanglift «eher bewilligungsfähig» sei (wir berichteten). Nun müsse ein Bauprojekt ausgearbeitet werden. Dann erst liessen sich die Kosten abschätzen, wofür es dann einen Kredit brauche. Die eingeräumte Frist bis 2012 werde nie reichen. Die CVP regte in einem eigenen Vorstoss einen Steg von der Matte her über die Aare an. Sie blieb mit ihrem Postulat aber chancenlos. Bis auf weiteres ist also die steile Rampe am Aarehang der einzige rollstuhlgängige Weg.cab>

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