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Bei Wiki läuft es nicht rund

1.-Liga-EishockeyWiki kommt in dieser Saison nicht in Fahrt. Im Heimspiel gegen Burgdorf setzte es eine 2:3-Niederlage ab.

Mit 20 Punkten aus den ersten elf Spielen und einem 6.Tabellenrang ist man beim EHC Wiki-Münsingen nicht glücklich über den bisherigen Saisonverlauf. Die Ansprüche der Aaretaler sind hoch, waren sie doch in den letzten Jahren immer ein Spitzenteam und konnten um die ersten Plätze mitspielen. In diesem Jahr hat Wiki den Tritt noch nicht richtig gefunden. Zahlreiche Verletzte hatte die Mannschaft von Trainer Stefan Schweingruber zu beklagen. Und noch immer fehlen in der Verteidigung drei Stammspieler. Für das Auf und Ab in dieser Saison will man dies aber nicht als Ausrede gelten lassen. Der verjüngten Wiki-Mannschaft fehlte bisher die Konstanz, und auch die Routiniers konnten im entscheidenden Moment nicht die gewünschten Impulse setzen. Von einer Krise will man bei Wiki-Münsingen nicht sprechen. Man will einfach fleissig weiterarbeiten und sich so auf die Siegesstrasse zurückkämpfen. Eine erste Chance bot sich im Spiel gegen das zweitplatzierte Burgdorf. Symptomatisch für die Situation von Wiki war der Beginn des Spiels gegen die Emmentaler. Bereits in den ersten acht Minuten konnten die Aaretaler zweimal in Überzahl spielen. Wiki verstand es aber nicht, ein gutes Powerplay aufzuziehen. Die Emmentaler waren in den ersten vierzig Minuten klar die bessere Mannschaft. Dass es nach zwei Dritteln erst 3:1 für Burgdorf stand, war vor allem Torhüter Sebastian Riesterer zu verdanken. «Wir haben in den ersten zwei Dritteln zu wenig gekämpft und sind zu wenig gelaufen», erklärte Wiki-Captain Christoph Kiener. Erst im letzten Drittel konnten sich die Aaretaler nochmals steigern. Doch der Anschlusstreffer in der 53.Minute durch Hoppe kam etwas zu spät. Das Glück erzwingen Nach dem 3:4 n.P. gegen Brandis musste Wiki auch gegen das zweite Emmentaler Team eine schmerzhafte Niederlage einstecken. Entsprechend enttäuscht waren nach dem Spiel auch die Wiki-Spieler und der Trainer. Die Kabinentüre blieb lange geschlossen. «Die Tabellenlage zeigt momentan unsere durchzogenen Saison», erklärte Christoph Kiener. «Wir schiessen viel zu wenig Tore und brauchen im Abschluss zu viele Möglichkeiten», erläuterte er einen der Gründe für die Situation bei Wiki. «Wir müssen mehr kämpfen, das Glück erzwingen und wieder Selbstvertrauen tanken», gab sich Wiki-Captain Kiener aber kämpferisch. Das Ziel der jungen Wiki-Mannschaft bleibt noch immer gleich. Man will unter die ersten fünf, damit man die Masterrunde mit den besten Mannschaften bestreiten kann. Michael Bohnenblust>

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