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Bern verliert 320 Jobs

Allianz Suisse verlagert 320 Stellen von Bern nach Wallisellen. Davon erhofft sich der Versicherungskonzern mehr Effizienz.

Die gute Nachricht: Die 320 betroffenen Mitarbeiter der Allianz-Standorte in der Stadt Bern verlieren ihren Job nicht unbedingt. Wenn sie wollen, können sie 2013 an den neuen Hauptsitz im zürcherischen Wallisellen wechseln. «Wir werden den allermeisten Mitarbeitern eine gleiche oder gleichwertige Stelle anbieten», sagte Allianz-Suisse-CEO Manfred Knof gestern in Bern vor den Medien. Um dem Berner Personal den Wechsel in den Kanton Zürich schmackhaft zu machen, leistet Allianz Suisse unter anderem Zuschusszahlungen für einen allfälligen Umzug oder beteiligt sich an den Pendlerkosten. «In den nächsten Wochen führen wir mit den Angestellten erste Gespräche», sagte Personalchef Rudolf Alves. Die Mitarbeiter müssen sich bis 2012 entscheiden, ob sie nach Wallisellen wechseln wollen. Bitter ist die Nachricht für den Standort Bern nicht zuletzt deshalb, weil Allianz Suisse eine Berner Vergangenheit hat: 2001 ging die Berner Versicherung in der Allianz-Gruppe auf. Der Entscheid habe nichts mit der Qualität des Standorts Bern zu tun, betonte Knof. Für die künftige Ausrichtung von Allianz Suisse sei eine Bündelung der Kräfte an einem Standort jedoch zwingend. «Wir arbeiten immer mehr in Projektteams», sagte er. Dabei müsse die Kommunikation oft schnell und unkompliziert erfolgen. Bisher seien die Wege zu lang gewesen. Für das Allianz-Suisse-Gebäude an der Laupenstrasse, das auf 2013 frei wird, interessiert sich die Finanzmarktaufsichtsbehörde (Finma). Das Gebäude an der Effingerstrasse wird ans Zivilgericht vermietet. phm/sda Seite 2>

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