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Zweifelhafte Wahlkampf-Aussagen

Aufgeheizte Stimmung im Wahlkampf: Sowohl Anhänger von Niklaus Gfeller (EVP) als auch solche von Jonathan Gimmel (SP) erheben Vorwürfe. Diese treffen aber nicht immer zu oder sind gar falsch.

Aufgeheizte Stimmung im Wahlkampf: Sowohl Anhänger von Niklaus Gfeller (EVP), im Bild rechts, als auch solche von Jonathan Gimmel (SP) erheben Vorwürfe.
Aufgeheizte Stimmung im Wahlkampf: Sowohl Anhänger von Niklaus Gfeller (EVP), im Bild rechts, als auch solche von Jonathan Gimmel (SP) erheben Vorwürfe.
Stefan Anderegg, Urs Baumann

In Worb tritt der Wahlkampf fürs Gemeindepräsidium in die letzte Phase. Mit Plakaten, Flugblättern, Leserbriefen und Inseraten versuchen Kandidaten, Komitees und Sympathisanten, die Wahl vom 25.November zu beeinflussen.

Die Urheber der Wahlpropaganda operieren dabei auch mit Halbwahrheiten oder Ungenauigkeiten. Wie zum Beispiel das Komitee «Üses Worb», das Jonathan Gimmel unterstützt. Unter dem Titel «Niklaus Gfeller schmückt sich mit fremden Federn» kritisiert das Komitee in einer Mitteilung, der Gemeindepräsident verbreite falsche Behauptungen. Er stelle verschiedene Projekte als persönliche Erfolge dar. Aufgeführt werden Aussagen Gfellers, «die auf seiner Website, auf Flugblättern und Inseraten zu lesen sind». Diese Behauptungen müssen richtiggestellt werden», schreibt das Komitee und listet die «Irrtümer» auf. «Irrtum: Nur dank Gfeller wurde Worb ans Berner Tramnetz angeschlossen.» Oder: «Irrtum: Nur dank Gfeller konnte der Wislepark realisiert werden.» Die Planungen dieser Projekte seien schon vor der Amtsübernahme Gfellers aufgenommen wurden, lautet die Kritik.

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