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17 Tonnen Kleider für Flüchtlinge gesammelt

Die Hilfsaktion«Bärn hiuft» war ein Erfolg: Drei Lastwagen mit über 17 Tonnen Winterkleidern sind unterwegs in österreichische oder slowenische Flüchtlingslager.

Flüchtlinge an der österreichisch-slowenischen Grenze.
Flüchtlinge an der österreichisch-slowenischen Grenze.
Keystone

Nicole Eggenberger und Gabriela Fuchs sind glücklich über den Erfolg ihrer Aktion: Am Samstag und Sonntag häuften sich im Hochfeldzentrum warme Kleider und Schuhe, sortiert von Dutzenden Freiwilligen. Unter dem Motto «Bärn hiuft» hatten die beiden Frauen zum Spenden aufgerufen.

Auslöser für die Aktion waren Betroffenheit ob der Flüchtlingsmisere und Frustration: «Überall, wo wir unsere Hilfe anboten, hiess es, man sei am Planen. Aber diese Menschen frieren jetzt, nicht übermorgen», ereifert sich Gabriela Fuchs. Sie ist der emotionale Motor des Zweierteams, Nicole Eggenberger die effiziente Planerin.

Unterstützt von Ehepartnern und Freunden, haben die beiden Familienmütter neben ihrer Berufstätigkeit die Herausforderung gestemmt. «Sponsoren liessen sich erstaunlich leicht finden», erzählt Nicole Eggenberger.

Wer Kleider brachte, packte oft ungeheissen mit an. Am Ende standen 1500 Kisten bereit zum Verladen in drei Lastwagen, einer davon mit Anhänger. Dass sie an ihr Ziel gelangen, hat Urs Sager organisiert, der spontan zum Team gestossen ist. Kürzlich selber vor Ort, konnte er den Kontakt zur Caritas Steiermark knüpfen, welche die Verteilung im slowenischen Flüchtlingslager übernimmt. «So viel Solidarität tut gut», sagt Gabriela Fuchs.

Und motiviert zum Weitermachen: Offenbar haben manche Leute die Räumungschance genutzt und auch Sommersachen gebracht. Diese werden nun in einem gemieteten Lagerraum aufbewahrt und durch einen neuen Spendenaufruf ergänzt, sobald feststeht, wann Flüchtlinge ins ehemalige Zieglerspital einziehen. Sie sollen mit Kleidergeschenken willkommen geheissen werden.

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