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18 Punkte: Nik Gygax hält sich wacker weiter an der Spitze

Er ist und bleibt der Unverwüstliche unter den Berner Köchen: Thörigens Punktekoch Nik Gygax kann trotz schweren wirtschaftlichen Krisen sein Level halten. Mehr noch: Die Kritiker schwören ihm gar «ewigi Treui».

Koch Nik Gygax vom Restaurant Löwen in Thörigen.
Koch Nik Gygax vom Restaurant Löwen in Thörigen.
Walter Pfäffli
Robert Speth vom Restaurant Chesery in Gstaad.
Robert Speth vom Restaurant Chesery in Gstaad.
zvg
Wo früher Pflanzen wuchsen, werden heute 6-Gang-Menüs zelebriert – im Restaurant  Eisblume in Worb. Inhaber Mario Caretti (links) und Küchenchef Simon Apothéloz freuen sich über die 14 «Gault Millau»-Punkte.
Wo früher Pflanzen wuchsen, werden heute 6-Gang-Menüs zelebriert – im Restaurant Eisblume in Worb. Inhaber Mario Caretti (links) und Küchenchef Simon Apothéloz freuen sich über die 14 «Gault Millau»-Punkte.
Urs Baumann
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Noch vor einem Jahr glaubte man, schlimmer könne es nicht mehr kommen. Für Nik Gygax’ Landgasthof Löwen stand bereits der Versteigerungstermin, nachdem der hoch dotierte Koch mit Hypothekarschulden von 800'000 Franken bei seiner Bank in der Kreide stand. Doch auch diesmal fand der umtriebige Koch in letzter Minute eine Lösung für seinen 18-Punkte-Betrieb in Thörigen: Im Sommer ging seine Löwen Thörigen AG in Konkurs, an ihrer Stelle steht nun die Löie Beizli GmbH. Gygax, der jetzt als Geschäftsführer eingetragen ist, hat in Bruno Christen, einem Sägewerkbetreiber aus dem luzernischen Luthern, einen Geldgeber gefunden. Damit hat sich die wirtschaftliche Situation rund um den «Löie» und seinen Gastgeber entspannt – zumindest für den Moment.

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