Zum Hauptinhalt springen

38 Eingaben zum Bike-Park in Oberried

In der öffentlichen Mitwirkung zum geplanten Bike-Park in Oberried sind 38 Eingaben eingegangen. Im Zentrum stehen Verkehrsfragen und planungsrechtliche Aspekte. Das Verkehrskonzept und das Betriebskonzept werden weiter konkretisiert.

Die Teststrecke von «Thömus Veloshop» soll zu einem Bike-Park ausgebaut werden.
Die Teststrecke von «Thömus Veloshop» soll zu einem Bike-Park ausgebaut werden.
Andreas Blatter

Die Unternehmung Thömus Veloshop AG («Thömus») will den Standort Oberried als Herz der expandierenden Firma umgestalten und mit einem öffentlichen Bike-Park ergänzen. Die Richtprojekte, die vom Gemeinderat Köniz unterstützt werden, waren bis zum 25. März 2011 zur Mitwirkung aufgelegt. Wie eine erste Auswertung zeigt, wurde die Möglichkeit rege genutzt. Insgesamt 38 Eingaben wurden eingereicht, davon 14 von politischen Parteien oder Organisationen. Das teilte die Gemeinde Köniz am Montagmorgen mit.

Reaktionen zum Bike-Park

Insbesondere die Ortsparteien anerkennen den Willen des Gemeinderats, eine planungsrechtliche Lösung für die Unternehmung, den Weiler Oberried und die Landschaft anzustreben. Anerkannt wird auch der Wille der Firma, die Produktion und Teile des Verkaufs in eine neue Bike-Manufaktur in Oberwangen auszulagern. Dennoch wird in praktisch allen Eingaben auf die schmalen Zufahrtstrassen nach Oberried hingewiesen und der durch den Bike-Park ausgelöste Mehrverkehr kritisiert. Einige Mitwirkende stellen den geplanten Bike-Park auch grundsätzlich in Frage oder melden Einwände zur Grösse und Gestaltung an.

In einem nächsten Schritt werden die Könizer Planungsbehörden die Eingaben eingehend analysieren. Danach werden die Unternehmung und die Gemeinde zu entscheiden haben, ob am Projekt Anpassungen vorgenommen werden sollen. Anschliessend werden das Projekt und der Mitwirkungsbericht dem Kanton vorgelegt. Diese Prüfung wird für den weiteren Verlauf der Planung massgebend sein.

Verkehr wird gemessen

Bereits im laufenden Jahr wird die Abteilung Umwelt und Verkehr eine umfassende Verkehrszählung durchführen. Damit sollen die Grundlagen für die Erarbeitung eines Verkehrskonzeptes geschaffen werden. Ziel des Gemeinderats ist, die Zahl der Fahrten zu begrenzen, um die Verkehrssicherheit auf den Schulwegen zu erhöhen sowie den Erholungswert rund um das Dorf Oberried erhalten zu können.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch