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46 Millionen fürs neue Schulhaus

Die Stimm­berechtigten können im September über die Sanierung und Erweiterung der Volksschule Kirchenfeld in Bern abstimmen. Aufgrund der Rahmenbedingungen handelt es sich um ein «sehr komplexes» und teures Projekt.

Am 25. Septemner wird über die Sanierung und Erweiterung der Volksschule Kirchenfeld in Bern abgestimmt.
Am 25. Septemner wird über die Sanierung und Erweiterung der Volksschule Kirchenfeld in Bern abgestimmt.
Urs Baumann

Von der SVP am rechten Rand und von der Linksaussen-Fraktion von AL, GPB-DA und PdA musste sich der Gemeinderat am Donnerstag viel Kritik anhören: 46 Millionen Franken für die ­Sanierung und Erweiterung der Volksschule Kirchenfeld seien viel zu teuer. Sie verlangten, dass Alternativen zu den zwei kostspieligen unterirdischen Turnhallen geprüft und abgespeckte Varianten vorgelegt würden.

Die überwiegende Mehrheit des Parlaments vertrat dagegen die Ansicht, dass die prognos­tizierten Schülerzahlen keinen Aufschub erlauben und unter den gegebenen Rahmenbedingungen keine günstigere Lösung realisierbar sei. Insbesondere Vor­gaben des Denkmalschutzes sowie die Lage im Aaretalschutz­gebiet, die ein grösseres Volumen der Schulbauten verbietet, machen das Projekt «sehr komplex», wie es im Vortrag des Gemeinderats heisst. «Ich bin überzeugt, dass es das bestmögliche Projekt ist», sagte Bildungsdirektorin Franziska Teuscher (GB) im Stadtrat.

42 Parlamentsmitglieder sahen dies auch so; sie obsiegten gegen 19 Nein-Stimmen bei 6 Ent­haltungen. Am 25. September stimmt das Volk über das Geschäft ab.

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