Zum Hauptinhalt springen

50 Guggen auf dem Bundesplatz...

...bliesen ins Horn und bespielten die Stadt. Nach dem Fasnachtsumzug durch die Altstadt versammelten sich die Guggenmusiken vor dem Bundeshaus zum traditionellen Monsterkonzert.

Ganz vorneweg marschierte... natürlich der Bär! Er führte den Fasnachtsumzug am Samstagnachmittag durch die Berner Altstadt an (13.2.2016)
Ganz vorneweg marschierte... natürlich der Bär! Er führte den Fasnachtsumzug am Samstagnachmittag durch die Berner Altstadt an (13.2.2016)
Iris Andermatt
Insgesamt 52 Formationen waren unterwegs, darunter die Guggenmotzer aus Ittigen.
Insgesamt 52 Formationen waren unterwegs, darunter die Guggenmotzer aus Ittigen.
Martin Bürki
Kunterbunt: Am Donnerstag wird der Bär wieder geweckt und damit startet die Berner Fasnacht.
Kunterbunt: Am Donnerstag wird der Bär wieder geweckt und damit startet die Berner Fasnacht.
Beat Mathys
1 / 59

Tausende Menschen haben am Samstag den Fasnachtsumzug durch die Stadt Bern verfolgt. 52 Formationen zogen von der unteren Altstadt zum Bundesplatz, wo wie gewohnt ein Monsterkonzert auf dem Programm stand:

Video: Martin Bürki

Der Umzug war etwas länger als in den letzten Jahren, weil mehr ausserkantonale Guggen mitspielen durften. Zu Gast in der Bundesstadt waren Formationen aus den Kantonen Luzern, Aargau, Nidwalden, Luzern und St. Gallen. Die einheimischen Guggen trugen Namen wie Bäregrabeschränzer, Le Furz de Bärn, Chrottegurgler / Schnapslochgeischter und Panischi Nüssli.

Wie gewohnt wurden aktuelle (lokal-)politische Themen auf die Schippe genommen, darunter das «Nominationspuff» bei der Stadtberner SVP, die Schliessung der Entsorgungsstelle Egelsee und der ungestillte Titelhunger der Young Boys. Besonders oft zu hören waren dieses Jahr Hits des «Schweizers des Jahres» Polo Hofer.

Die Berner Fasnacht hatte am Donnerstag begonnen, als der Fasnachtsbär nach nur 91 Tagen aus dem Winterschlaf erwacht war. So früh im Jahr ist er selten auf den Beinen, und das blieb nicht ohne Auswirkungen: Der Kinderumzug am Freitag fand im dichten Schneetreiben statt.

Auch am Samstagnachmittag hatten die Narren wenig Wetterglück - die grosse Parade durch die Innenstadt wurde verregnet. Zu Ende geht die Berner Fasnacht jeweils in der Nacht auf Sonntag in den Berner Altstadtrestaurants und auf der Gasse.

Etwas längeren Atem haben die Narren in Biel. Dort steht am Sonntag noch der grosse Umzug der Faschingszunft auf dem Programm. In Langenthal endet die Fasnacht sogar erst mit dem Kehrausball am Montag. In Thun hingegen sind die Konfetti längst von der Strasse gewischt: Die Thuner Fasnächtler feierten bereits Ende Januar.

SDA/mb

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch