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5500 Unterschriften gegen Abbau der Jugendarbeit eingereicht

Der Berner Regierungsrat soll mehr Mittel für die offene Kinder- und Jugendarbeit bereitstellen und so verhindern, dass der neue Verteilschlüssel zu Lasten der Städte Bern und Biel geht. Das fordert eine Petition mit 5447 Unterschriften.

Bemängelt, dass die Zentrumslasten nicht berücksichtigt werden: DOK-Präsidentin Aline Trede.
Bemängelt, dass die Zentrumslasten nicht berücksichtigt werden: DOK-Präsidentin Aline Trede.
Keystone

Die Bittschrift wurde am Dienstag an Fürsorgedirektor Philippe Perrenoud übergeben. Sie stammt aus der Feder von Kinder- und Jugendarbeitern, die alarmiert wurden durch den ab 2013 geltenden Verteilschlüssel in der ASIV (Verordnung über die Angebote zur sozialen Integration).

Dadurch würden einige Gemeinden zwar mehr Mittel als bisher für ihre offene Kinder- und Jugendarbeit erhalten, doch die Neuregelung ginge laut Petition zu Lasten der Städte: Biel müsste auf maximal 20 Prozent der Gelder verzichten, Bern drohe sogar eine Kürzung um 42 Prozent.

Zentrumslasten berücksichtigen

«Die ASIV will Angebote nur dort finanzieren, wo Kinder und Jugendliche wohnen», kritisiert der Stadtberner Dachverband DOK. «Wir müssen sie aber vor allem dort unterstützen, wo sie sich in der Freizeit aufhalten.»

Die Zentrumslasten müssten also berücksichtigt werden, sagte DOK- Präsidentin Aline Trede der Nachrichtenagentur SDA. Denn Kinder aus der Agglomeration besuchten auch städtische Spielplätze, und Jugendliche aus der Region machten oft Gebrauch vom Stadtberner Angebot an Jugendtreffs.

SDA/js

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