Zum Hauptinhalt springen

Alte und Reiche sind die fleissigsten Urnengänger

Die Stadt Bern hat das Wahlverhalten seiner Bürgerinnen und Bürger analysiert und die Statistik des Jahres 2012 veröffentlicht.

Wohnbevölkerung, Wahlberechtigte und Wählendenach Geschlecht.
Wohnbevölkerung, Wahlberechtigte und Wählendenach Geschlecht.
zvg/Stadt Bern
Wahlbeteiligung nach Geschlecht, Gemeindewahlen seit 1971.
Wahlbeteiligung nach Geschlecht, Gemeindewahlen seit 1971.
zvg/Stadt Bern
Wahlbeteiligung nach Aufenthaltsdauer.
Wahlbeteiligung nach Aufenthaltsdauer.
zvg/Stadt Bern
1 / 6

Reiche und alte Stadtberner haben sich besonders rege an den Gemeindewahlen 2012 beteiligt. Das geht aus einem Statistik-Bericht hervor, den die Stadt Bern am Dienstag - 14 Monate nach den Wahlen – veröffentlichte.

Mit 40,1 Prozent erreichte die Gesamtwahlbeteiligung am 25. November 2012 den tiefsten Wert seit Beginn der Zeitreihe im Jahr 1971, wie der Bericht in Erinnerung ruft. Dazu dürfte auch das Umfeld des Urnengangs beigetragen haben: An jenem Sonntag gab es auf eidgenössischer Ebene bloss die Abstimmung übers Tierseuchengesetz.

Die Detailanalyse beruht auf der Auswertung der eingereichten Stimmrechtsausweise. Mit einer Wahlbeteiligung von 61,8 Prozent ist demnach die Bevölkerungsschicht der 70- bis 74-jährigen Männer die aktivste Wählergruppe. Die tiefste Wahlbeteiligung findet sich mit 21,7 Prozent bei den 20- bis 24-Jährigen.

Je höher das Einkommen, desto höher die Wahlbeteiligung

Als Stadtteil mit den aktivsten Wählern stellt sich Kirchenfeld-Schosshalde heraus: 45,9 Prozent der Wahlberechtigten gaben ihre Stimme ab. Die geringste Beteiligung gab es mit 29,7 Prozent in Bümpliz-Oberbottigen.

Tendenziell liegt die Wahlbeteiligung höher, je höher das steuerbare Einkommen ist. So beteiligt sich bei den Personen ohne steuerbarem Einkommen nur jeder und jede vierte Berechtigte an den Wahlen. Bei Personen mit einem steuerbaren Einkommen von über einer halben Million Franken gingen mehr als zwei Drittel wählen.

SDA/ad

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch

Mehr zum thema