Zum Hauptinhalt springen

An der Börse die schönsten Stücke zu Geld machen

Mit besonders schönen Kinderkleidern lässt sich ein Batzen verdienen. Am besten gibt man sie in eine Kinderkleiderbörse. Aber in die richtige.

Mammamia: In der Kinderkleiderbörse Mammamia in Münsingen gibts sogar ein kleines Bistro.
Mammamia: In der Kinderkleiderbörse Mammamia in Münsingen gibts sogar ein kleines Bistro.
Urs Baumann

Auch wenn der Ertrag bescheiden ist: Ein paar Franken Lohn fürs Weitergeben von Baby- und Kinderutensilien steigern die Zufriedenheit. Diese verdient, wer die Artikel zum Weiterverkauf in eine Kinderkleiderbörse bringt – falls dabei die individuellen Kriterien der einzelnen Börsenbetreiber beachtet werden.

«Ich nehme nur Kleider an, die ich selber auch kaufen würde», sagt Colette Stämpfli, Inhaberin von «Laubfrosch und Schön» im Berner Breitenrainquartier: saubere, intakte und besondere Trouvaillen. «Mein Angebot soll gediegener sein als jenes im Brockenhaus – keine 08/15-Ware, aber auch nicht zwingend nur Markenkleider.» Colette Stämpfli ist also wählerisch, bietet aber gleichzeitig die Möglichkeit, dass teure, geliebte Stücke ihrer würdig weiterwandern können – und nicht schweren Herzens im Kleidersack entsorgt werden müssen. Ein weiterer Pluspunkt: Für angenommene Ware gibt es die Bezahlung gleich bar auf die Hand.

Anders kommt man mit der Münsinger Kinderkleiderbörse Mammamia ins Geschäft. Wer die Kleider dort abgibt, erhält – sofern das Stück verkauft wird – 80 Prozent der Einnahmen. Zum Vergleich: Andernorts muss man sich oftmals mit 50 Prozent zufriedengeben. Hängen die Kleider nach Saisonende noch immer am Mammamia-Ständer, werden sie einem rumänischen Kinderhilfswerk gespendet. Der Vorteil hier: Die Münsinger Börse nimmt zuweilen auch Teile mit kleinen Flecken an. Diese werden im 1-Franken-Korb verkauft und von Dreckspatzen weitergeliebt.

Das Börsensystem ist nicht jedermanns Sache. Doch wer grundsätzlich nichts gegen Secondhandkleider einzuwenden hat, kann davon nur profitieren. Kleider bringen, Sackgeld verdienen, in eine neue Kleiderladung investieren – so geht der Kleiderkreis munter weiter, ohne dass sich die Keller füllen und die Portemonnaies zu stark leeren.

Kinderkleiderbörsen: www.mam-mamia.ch, www.balu-koeniz.com,www.kinderkleiderboerse-pony.ch, www.amslae.ch.

BZ/mia

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch