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Arbeitnehmer demonstrieren für starke AHV

Mehrere tausend Personen demonstrieren in Bern gegen Rentenabbau und für eine starke AHV.

Mehrere tausend Personen protestieren gegen Rentenabbau, ...
Mehrere tausend Personen protestieren gegen Rentenabbau, ...
Keystone
...gegen die Anhebung des Rentenalters auf 67 Jahre...
...gegen die Anhebung des Rentenalters auf 67 Jahre...
Keystone
Das ist ein Zusammenschluss von Gewerkschaften, Arbeitnehmerorganisationen des öffentlichen Dienstes, von links-grünen Parteien und anderen Organisationen.
Das ist ein Zusammenschluss von Gewerkschaften, Arbeitnehmerorganisationen des öffentlichen Dienstes, von links-grünen Parteien und anderen Organisationen.
Keystone
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In Bern demonstrieren derzeit mehrere Tausend Menschen für eine starke AHV. Der Schweizerische Gewerkschaftsbund (SGB) und die Unia schätzen die Zahl der Protestierenden in ihren Medienmitteilungen auf 20'000.

Gemäss dem SGB folgten am Samstag mehr als 20'000 Rentnerinnen und Rentner, Erwerbstätige, Junge und Alte aus allen Regionen der Schweiz dem Aufruf der Allianz für eine starke AHV. Der Allianz gehören alle Gewerkschaften und die grossen Arbeitnehmenden-Organisationen des Öffentlichen Dienstes an.

Mit dem mächtigen, friedlichen und bunten Demonstrationszug von der Schützenmatte durch die Berner Innenstadt sei das Parlament gewarnt, schreibt der SGB. Mit der Demonstration will die Allianz «ein klares Zeichen» setzen gegen Vorschläge der Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit (SGK) des Nationalrats.

Diese schlug Mitte August vor, bei der Reform der Altersvorsorge eine automatische Erhöhung des Rentenalters einzubauen, falls die AHV in finanzielle Schieflage geraten sollte. Um bis zu zwei Jahre auf 67 könnte gemäss diesem Vorschlag das AHV-Alter erhöht werden. Zudem will sie vom ständerätlichen Vorschlag, die AHV-Renten um 70 Franken zu erhöhen, nichts wissen.

«Eine Stärkung der AHV ist umso dringender, als bürgerliche Hardliner im Rahmen der Altersvorsorge 2020 ein eigentliches Rentenmassaker planen», teilte die Unia mit. Ein weiteres Anliegen der Gewerkschaften ist ein besserer Schutz der Arbeitnehmenden.

SDA

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