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Archäologen finden historische Spuren

Der Archäologische Dienst des Kantons Bern hat bei Grabungen auf dem ehemaligen Gassmann-Areal in Biel viele Spuren von mittelalterlichem Handwerk entdeckt.

Die Fachleute fanden aber keine Zeugen aus der Zeit der Stadtgründung.

Die ältesten Spuren menschlicher Tätigkeit auf diesem Gelände am Rand der mittelalterlichen Stadt stammten aus dem 13. und 14. Jahrhundert, teilte die Kantonsverwaltung am Montag mit. Es handelt sich um Gräben und Gruben.

Seit diesem Zeitpunkt sei dann das Areal über Jahrhunderte intensiv gewerblich genutzt worden, und zwar vor allem von Färbern und Gerbern. Sie brauchten Wasser und liessen sich dort nieder, wo die Stadtschüss floss. Die Archäologen fanden etwa die Fundamente einer Gewerbehalle, weitere Gruben und Gräben sowie Holzpfostenlöcher.

Die Archäologen kamen auch zum Schluss, dass die Schüss immer wieder ins Gelände drückte und die Menschen wiederholt das sumpfige Gelände aufplanierten.

Ums Jahr 1800 herum dürfte dann das Areal als Garten gedient haben, um 1830 begann die moderne Überbauung. Nun will die Firma HRS eine neue Überbauung mit Tiefgarage realisieren, weshalb die Archäologen Notgrabungen vornehmen.

Die Resultate werden am 7. und 8. November an Tagen der Offenen Grabung der Öffentlichkeit präsentiert.

SDA/ja

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