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Auch die Bernmobil-Busse bleiben im Stau stecken

Eigentlich wollten die Verkehrsplaner durch einen Pilotversuch am Nordring und an der Standstrasse die Situation vor allem für den öffentlichen Verkehr verbessern. Doch seit zwei Jahren bleiben die Bernmobil-Busse dort regelmässig stecken.

Auf dem Nordring wurden die Fahrspuren zu Gunsten von Velostreifen und eines breiten Mittelstreifens auf eine Spur pro Richtung reduziert.
Auf dem Nordring wurden die Fahrspuren zu Gunsten von Velostreifen und eines breiten Mittelstreifens auf eine Spur pro Richtung reduziert.
Beat Mathys

Während des Feierabendverkehrs stehen am Berner Nordring und auf der Standstrasse die Autos Stossstange an Stossstange. Die Fahrt vom Wankdorfplatz bis zur Lorrainebrücke kann gut eine halbe Stunde dauern. Im Normalfall schaffen Autofahrer diese Strecke in einigen Minuten. Weil vor zwei Jahren durch ein Pilotprojekt in beiden Fahrtrichtungen die zwei Fahrspuren auf eine reduziert wurde, muss der öffentliche und private Verkehr auf der gleichen Fahrspur rollen. Die Verkehrsplaner wollten mit diesem Pilotversuch eigentlich die Situation für die Velofahrer, die Fussgänger und den öffentlichen Verkehr verbessern. Doch bei starkem Verkehr bleiben jetzt selbst die Busse von Bernmobil im Stau stecken. Die Recherchen dieser Zeitung bestätigt Bernmobil-Pressesprecherin Annegret Hewlett: «In den letzten Wochen bleiben unserer Busse wieder öfters stecken.» Und: «Es kam zu Verspätungen.» Weil der Nordring und die Standstrasse während des Feierabendverkehrs verstopft sind, weichen viele Automobilisten auf angrenzende Quartierstrassen aus, wo es ebenfalls zu Staus und Wartezeiten kommt. So zum Beispiel auf dem Viktoriarain. Und auf der Kreuzung Nordring/Breitenrainstrasse kommen sich drängelnde Autos in die Quere. Hupkonzerte sind die Folge der genervten Automobilisten.

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