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Auf den Spuren der Darmbakterien

Ein Bürger an der Riedstrasse meldet, das Wasser schmecke ungewöhnlich. Tests im Labor weisen Enterokokken nach. Seither läuft in Schwarzenburg die Suche nach dem Grund der Verschmutzung – nach der Nadel im Heuhaufen.

Christian Beyeler nimmt eine Wasserprobe bei einem Hydranten in der Nähe der Kirche Wahlern.
Christian Beyeler nimmt eine Wasserprobe bei einem Hydranten in der Nähe der Kirche Wahlern.
Andreas Blatter

Der Blick durch das runde Fensterchen in der Stahltür ist nicht sonderlich spektakulär. Es sieht aus wie in einem Hallenbad. Weisse Plättchenwände, darüber ein blauer Schimmer. 1500 Kubikmeter Wasser fasst das Reservoir Hausmattweidli oberhalb von Schwarzenburg. «Wenn Sie eine Verunreinigung sehen, dann melden Sie es bitte», sagt Daniel Gerber sarkastisch. Er ist verantwortlich für die Wasserversorgung der Gemeinde Schwarzenburg und muss nun den Grund suchen, warum Darmbakterien ins Trinkwasser gelangt sind.

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